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Ottmann Peter und Fleck Roland MesseNuernberg(13. Januar 2017) „Die NürnbergMesse hat sich in den vergangenen vier Dekaden zu einem echten Impulsgeber für Nürnberg entwickelt, nun legen wir als Gesellschafter die finanzielle Basis für weiteres Wachstum und Investitionen in die Infrastruktur“, – auf diese Formel brachte Dr. Ulrich Maly als Aufsichtsratsvorsitzender die Bedeutung der Nürnberger Messegesellschaft im Rahmen der gestrigen Pressekonferenz.

Damit dies so bleibt, stärken die Hauptgesellschafter Freistaat Bayern und Stadt Nürnberg ihr gemeinsames Unternehmen durch eine substantielle Eigenkapitalerhöhung von 200 Millionen Euro. Für Staatsminister Dr. Markus Söder ein klares Signal: „Die Entwicklung der NürnbergMesse zu einer bedeutenden internationalen Messegesellschaft ist beeindruckend. Sie ist ein Aushängeschild für den Freistaat. Wir investieren noch einmal massiv, um die Entwicklung der NürnbergMesse weiter voran zu bringen.“

Die auf eine Dekade angesetzte Eigenkapitalerhöhung in Höhe von 200 Millionen Euro zu je gleichen Teilen durch die Hauptgesellschafter bildet die Grundlage für ein Zukunftsprogramm der NürnbergMesse im gleichen Zeitraum. Für die beiden CEOs der NürnbergMesse Group, Dr. Roland Fleck (im Bild re.) und Peter Ottmann (im Bild li.), ist dies eine wichtige Weichenstellung: „Mit dem Beschluss zur Eigenkapital-Stärkung verbunden ist der Startschuss für das bisher ehrgeizigste Zukunftsprogramm in der Geschichte des Unternehmens: 600 bis 700 Millionen Euro für Immobilie, Infrastruktur und Innovationen. Es ist gleichzeitig das unmissverständliche Zeichen an den Markt: Die NürnbergMesse wird damit weiter in der Champions League der weltweit größten Messegesellschaften spielen.“

Für Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly beinhaltet dieser Schritt auch eine regionalpolitische Komponente: „Nürnberg wird damit als internationaler Messe- und Kongressstandort deutlich gestärkt. Wir wollen, dass die NürnbergMesse ihre hervorragende Arbeit fortsetzt. Hierfür braucht es ein attraktives Umfeld, um die Effekte in Richtung Arbeitsplätze, Kaufkraft und Steuern weiter entfalten zu können.“ Laut aktueller ifo-Studie werden durchschnittlich pro Jahr durch Messen und Kongresse im heimischen Messezentrum 15.000 Arbeitsplätze deutschlandweit gesichert, rund zwei Drittel davon in der Metropolregion Nürnberg. Durch die Ausgaben von Ausstellern und Besuchern beim Messebesuch in Nürnberg werden durchschnittlich jedes Jahr Kaufkrafteffekte von 1,65 Milliarden Euro generiert und Steuereinnahmen von über 300 Millionen Euro erzielt.

Bayerns Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder sieht deshalb gerade auch einen wichtigen Effekt in Richtung der Zukunftsfähigkeit des Messeunternehmens gegeben: „Mit weiteren Investitionen ins heimische Messezentrum oder der Mega-Herausforderung Digitalisierung, ist eine Erhöhung der Eigenkapitalausstattung zwingend notwendig. Wir setzen damit einen starken Zukunftsimpuls für Messe, Region und Freistaat.“

Die direkte Konsequenz liegt für Messe-CEO Dr. Roland Fleck auf der Hand: „Der Wachstumskurs der NürnbergMesse Group und die weiteren Investitionen erfordern eine angemessene Kapitalausstattung. Wir werden nun mit robusteren Finanzkennziffern und weiterhin viel Elan die nächsten Großinvestitionen in Infrastruktur, Immobilie und Innovationen angehen.“

Die mit diesem wichtigen Schritt einhergehende Eigenkapitalerhöhung wird die ratingrelevanten Anforderungen der NürnbergMesse wachstumsadäquat gestalten helfen und im Ergebnis durch zusätzliches Fremdkapital vonseiten der Banken eine Gesamtkapitalausstattung ermöglichen, die für die anstehenden Investitionen in das Messezentrum Nürnberg oder die Digitalisierung des Unternehmens unabdingbare Voraussetzung sind.
Gelände-Qualität und digitale DNA

Peter Ottmann skizziert in diesem Kontext die nächsten Herausforderungen: „In den letzten 40 Jahren gingen Bauinvestitionen für uns immer mit mehr Ausstellungsfläche einher. Nun geht es darum – beispielsweise im Rahmen unserer Südschiene, also mit dem Hallenkomplex 3A bis 3C – moderat weiterzuwachsen und gleichzeitig primär die hohe Qualität der Messehallen in unseren Fokus zu rücken. Denn Messeveranstalter, Aussteller und Besucher erwarten höchste Qualität. Dazu gehört auch der Aufbau einer digitalen NürnbergMesse-DNA.“

Beide Messe-CEOs, Dr. Roland Fleck und Peter Ottmann, danken den Gesellschaftern für diese Weichenstellung und das darin zum Ausdruck gebrachte Vertrauen in das Unternehmen. „Damit wird die NürnbergMesse nun in die Lage versetzt, in den nächsten zehn Jahren ein Zukunftsprogramm mit einem Gesamtvolumen von 600 bis 700 Millionen Euro zu realisieren!“

www.nuernbergmesse.de

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