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Schuenemann Claus CSC(25. Januar 2017) Bis 2018 gehen 87 Prozent der Industrie-Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz von einer neuen Wettbewerbslage als Folge der „Digitalen Revolution“ aus. Angesichts dieser rasanten Entwicklung verfügen 56 Prozent der Firmen bereits über eine „Digitale Agenda“ – weitere 22 Prozent planen, innerhalb der nächsten zwölf Monate nachzuziehen.

Bei der konkreten Umsetzung dieser Projekte sieht sich die Industrie allerdings mit einer Reihe von Stolpersteinen konfrontiert. Das sind Ergebnisse der Drei-Länder-Studie „Digitale Agenda 2020“ von CSC. Dazu wurden 185 Industrie-Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Juni 2016 befragt (zweite Auflage). „Die digitale Revolution hat den Wettbewerb in der Industrie bereits heute schon grundlegend verändert – das berichten 61 Prozent der von CSC befragten Industrie-Manager“, sagt Claus Schünemann (BILD), Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland. „Jetzt ist Tempo gefragt, um die neuen digitalen Marktchancen für das eigene Unternehmen zu nutzen.“

Für einen beschleunigten Wandel setzen 67 Prozent der befragten Industrie-Manager darauf, das Thema zur Chefsache zu machen. Die Mehrheit hält in diesem Prozess die Einführung einer spezifischen internen Funktion für wichtig – beispielsweise in der Rolle eines Chief Digital Officer (57 Prozent). Ebenfalls von großer Bedeutung ist für die Befragten eine externe Unterstützung durch spezialisierte Partner. 61 Prozent sprechen sich für die Zusammenarbeit mit Digitalisierungs-Experten aus, um die Strategie beschleunigt in die Praxis umzusetzen.

Bei den Risiken der digitalen Transformation spielt nach Meinung der Industrie-Experten die Aus- und Weiterbildung im Unternehmen eine Schlüsselrolle. 37 Prozent der befragten Manager nennen technische Aus- und Weiterbildungslücken der eigenen Mitarbeiter als größten Stolperstein, um mit der Digitalen Agenda zu starten. Knapp 30 Prozent berichten darüber hinaus von noch offenen Budgetfragen. Jedem vierten Industrie-Unternehmen fehlen außerdem externe Partner für spezifische digitale Lösungen. Gleichzeitig bewerten 65 Prozent der Industrie-Manager digitale Technologien externer Spezialisten als Vorteil für die Transformation, weil diese Lösungen schneller verfügbar sind, als hauseigene Entwicklungen.

Aufgeschlüsselt nach Einsatzbereichen sehen die Industrie-Manager die größten Chancen der Digitalisierung in der Logistik (41 Prozent), bei Einkauf und Beschaffung (40 Prozent) sowie im Vertrieb (38 Prozent). Im Ranking der strategischen Ziele haben Kostenvorteile (58 Prozent), Qualitätsgewinne (48 Prozent) und die Möglichkeit, flexibler auf Kundenwünsche zu reagieren (42 Prozent) die Nase vorn.

Die CSC-Studie „Digitale Agenda 2020“ wurde in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Die Nettostichprobe beträgt 500 Interviews in der DACH-Region – davon 300 in Deutschland, 100 in Österreich und 100 in der Schweiz. Schwerpunkt der Teilnehmer waren Entscheidungsträger aus Unternehmen mit 50 oder mehr Mitarbeitern. In der Kernbranche Industrie wurden 100 Manager in Deutschland, 45 in Österreich und 40 in der Schweiz befragt.

http://www.csc.com/de/insights/134381-csc_studie_digitale_agenda_2020

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