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Hunsicker Kristin BGM Expertin(10. Februar 2017) Mit digitalen Lösungen können Arbeitgeber ihr Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) aufpimpen und gleichzeitig bei begehrten Fachkräften punkten: Ob Gesundheitswettbewerbe, Belohnungssysteme oder persönliches Feedback – viele Tools machen Mitarbeitern richtig Spaß.

Doch wie nachhaltig und ganzheitlich sind solche E-Health-Instrumente? Auf der Messe PERSONAL2017 Nord beleuchten Gesundheitsexperten diese Frage von verschiedenen Seiten. Ernährungsberatung, Yoga oder Lauftreff – viele Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitern Gesundheitsmaßnahmen an. Das Manko: Die Teilnehmerzahlen lassen oft zu wünschen übrig. Dass digitale Helfer dabei Abhilfe schaffen können, bezweifelt inzwischen kaum noch jemand. Fraglich ist jedoch, wie Unternehmen dabei die richtige Dosis finden. Denn wer Gesundheitsförderung als ganzheitlichen Ansatz im Betrieb versteht, muss aufpassen, dass es am Ende nicht nur bei Spaßfaktor und Motivationsgehabe bleibt.

Zwei Referenten von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement nehmen sich deshalb in einem Vortrag auf Norddeutschlands größter Messe für Personalmanagement des Themas an: Die Dozenten und BGM-Berater Kristin Hunsicker (BILD) und Oliver Walle beleuchten unter dem Titel „Pimp my BGM“, an welcher Stelle des Betrieblichen Gesundheitsmanagements digitale Lösungen sinnvoll genutzt werden können und warum bestimmte Zielgruppen genau dies erwarten.

Damit digitale betriebliche Gesundheitsförderungsmaßnahmen nachhaltig erfolgreich sein können, sollten entsprechende Initiativen leicht zugänglich und verständlich sein. Ebenso kommt es auf eine ganzheitliche Lösungspalette an, die Gefühle, Körper und Lebensstil mitberücksichtigen. Lukas Ammann vom E-Health-Anbieter dacadoo AG informiert die anwesenden Unternehmensvertreter in seinem Messebeitrag darüber, wie sie ein Gesundheitsökosystem aufbauen können – inklusive Coaching, Wettbewerben, Feedback Loop oder Punkte- und Belohnungssystem.

Harald Holzer und Dr. Oliver-Timo Henßler vom Unternehmen vitaliberty GmbH wiederum konzentrieren sich in Hamburg auf eine ideale Verzahnung von Online- und Offlinemaßnahmen: Ob psychische Gefährdungsbeurteilung oder Schritte-Challenge – die beiden zeigen auf, wie digitale und analoge BGM-Angebote in der Unternehmenspraxis sinnvoll kombiniert und in ein Gesamtkonzept integriert werden können. Philippe Bopp von der machtfit GmbH ist ein weiterer Referent auf der Personalfachmesse: Er präsentiert ein Gesamtkonzept für On- und Offline-Gesundheitsförderung, das möglichst viele Teilnehmer aktiviert.

Auch in der Start-up Area der Messe PERSONAL2017 Nord stechen die Digitalangebote für Corporate Health heraus: eTherapist hat mit der App Humanoo ein persönliches Training entwickelt, das physiotherapeutische Übungen, Workouts, Meditationen, Autogenes Training oder andere Strategien zur Entspannung bereit hält. Unterstützung bei der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung bieten die Gründer der Favox GmbH: Mit deren Tool können Arbeitgeber anonym die psychische Belastung von Mitarbeitern erfragen – und gegebenenfalls an der richtigen Stelle gegensteuern. Das Angebot des Start-ups Hanako umfasst medizinische Gesundheitschecks für alle Mitarbeiter – kombiniert mit digitalen Angeboten.

Doch auch die Offline-Angebote kommen in Hamburg nicht zu kurz: Zu den Ausstellern gehören unter anderem auch der BSV Betriebssportverband Hamburg e.V., FitGutSchein.de, Motio Verbund, pme Familienservice oder qualitrain Firmenfitness.

Zur PERSONAL2017 Nord in den Hamburger Messehallen erwartet der Veranstalter insgesamt rund 250 Aussteller und 4.000 Besucher – darunter Führungskräfte, Personaler und Gesundheitsexperten.

Nächster Termin: 25. bis 26. April 2017
Weitere Informationen und Anmeldung: www.personal-nord.com

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