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Ballreich Rudi Mindful Leadership(28. März 2017) Die Mindful Leadership Konferenz am 23./24. März an der Universität Witten/Herdecke war ein voller Erfolg. Das durchgehend große Interesse der bis zur letzten Minute voll besetzten Konferenz mit 150 Teilnehmern war dabei dem gelungenen Mix an wissenschaftlichem Input und Interaktion durch Praxisbeispiele geschuldet.

Unternehmensvertreter von Bosch, BASF, Google, SAP, dem Coburger Klinikum und der Heiligenfeld Kliniken berichteten von ihren praktischen Erfahrungen mit Achtsamkeits-Strategien und – Programmen. In vielen Beispielen wurde deutlich, dass sich durch Achtsamkeitsprogramme oft das Stressmanagement und die Empathiefähigkeit der Führungskräfte verbessern. Die Praxisbeispiele haben gezeigt, dass es sehr viele unterschiedliche Ansätze gibt, das eigene Bewusstsein zu trainieren und dies in Form von Führungskräftetrainings in Organisationen einzusetzen.

„Besonders wirksam ist es, wenn Menschen in Organisationen unter Stress stehen, aber auch in Situation wenn es um Strategie und Kulturentwicklung in Organisationen geht“, sagt Rudi Ballreich (BILD), Initiator der Mindful Leadership Konferenz. Neben der Praxis gaben hochkarätige Wissenschaftler wie Prof. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg sowie Prof. Dr. Tobias Esch, Prof. Dr. Arndt Büssing, Prof. Dr. Werner Vogd und Prof. Dr. Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke Einblicke über aktuelle Forschungen aus ihrer jeweiligen Disziplinen.

Wie ein roter Faden zog sich die Frage „Was ist eigentlich Achtsamkeit und was kann sie bewirken?" durch die Konferenz. Fazit: Achtsamkeitstraining rückt den Menschen wieder in den Fokus unternehmerischen Handelns. Durch innere Einkehr hält der Mitarbeiter, in diesem Fall die Führungskraft, nicht nur sich selbst den Spiegel vor, sondern lernt auch, vorurteilsfrei die unmittelbare Umwelt zu betrachten und zu beurteilen.

„Achtsamkeit beginnt bei einem selbst, über das Verbessern der eigenen Selbststeuerungsfähigkeit. Über das bessere Kennenlernen der eigenen Person wird die Bewusstheit für sich selbst und seine Umwelt gestärkt. Es dient der Persönlichkeitsentwicklung und somit einem Entwicklungsfeld, dem sich die Universität schon lange verschrieben hat“, sagt Sebastian Benkhofer, Leiter des Professional Campus der Universität und Veranstalter der Konferenz.

Das Hauptprogramm der Konferenz endete mit einem WorldCafe zum Thema „Achtsame Organisation 2025“. Hierbei wurde deutlich, dass es entscheidend sein wird, wie sich die Selbstverantwortung und Bewusstheit eines jeden einzelnen und die Verantwortung von Organisation für ihre Umwelt entwickeln wird. Die Dynamik, die Mindful Leadership vorantreibt, wird am besten durch das Selbstverständnis seiner Vertreter deutlich. Sie sehen sich nicht auf einer Modewelle, sondern als Teil einer noch jungen „Bewegung". Sie sehen Mindful Leadership als wertvolle Ergänzung zu anderen Managementmethoden.

Die Universität Witten/Herdecke will die Entwicklung im Bereich Mindful Leadership aktiv mitgestalten. Aktuell beschäftigen sich fünf Professoren der Universität Witten/Herdecke mit dem Thema. Neben der Konferenz gibt es weitere Fortbildungsmöglichkeiten.
Die nächste Mindful Leadership Konferenz wird am 22./23. März 2018 in Stuttgart stattfinden.

www.professional-campus.de

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