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Richarz Franz Gerd(31. März 2017) Franz-Gerd Richarz (BILD) verstarb im Alter von 62 Jahren. Der Inhaber des Beratungsunternehmens Richarz Kommunikation war stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Deutschen Netzwerk Büro (DNB), Stadtrat seiner Heimatstadt Lich, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Lich, Vorstandsmitglied des Kreisverbandes Gießen der FDP, Publizist, Autor, Quer- und Vordenker und ein Kommunikator per excellence. Auf seiner Internetseite findet sich ein Satz, der seine Philosophie trefflich spiegelt: "Führung heißt, Vorbild sein in Handlung und Haltung."

Der erfolgreiche Absolvent des Deutschen Instituts für Public Relations, Hamburg, gelernter Kommunikationsfachmann und studierter Historiker und Psychologe, brachte langjährige Erfahrung aus der Arbeit mit Verbänden und war lange Zeit verantwortlich tätig in der Öffentlichkeitsarbeit in der Investitionsgüterindustrie.

Mit seinem Büro Richarz_Kommunikation arbeitete er in der Beratung, Planung und Umsetzungsbegleitung von Kommunikationsprozessen, der Konsolidierung der Verbindung zu Medien, Märkten und Meinungsführern. Wissensbeschaffung, Kontaktanbahnung und Ghost Writing gehörten dann auch zu seinen Tätigkeitsfeldern. Er selbst publizierte als freier Autor, hielt zahlreiche Vorträge und arbeitete als publizistischer Beirat für Verlage.

Kommunikation sah er als ein strategisches Werkzeug zur Führung und Darstellung von Unternehmen, Organisationen und Ideen. "In dem Maße, wie die Komplexität von Wirtschaft und Gesellschaft zunimmt, werde die moderne Wissensgesellschaft zur Risikogesellschaft. Die Chance liege dabei im Finden der eigenen Perspektive. Es gelte, Rucksäcke in Flügel zu verwandeln."

In der professionellen Kommunikationsberatung verstand er sich als Kulturingenieur. Indem dem einzelnen Menschen Wertschätzung zugestanden werde und indem im Umgang mit den Dingen, deren Wertschöpfung im Blickfeld stehe, leiste Kommunikation einen Beitrag zum Erfolg. Richtung weisen könne nur, wer selber Richtung sucht und zu sich selbst aufrichtig sei.

Als Publizist und Autor eine eigene Sicht der Dinge haben, eine Meinung vertreten und einen Standpunkt besetzen – Franz-Gerd Richarz schrieb seit vielen Jahren zu Themen rund um die Entwicklung der modernen Arbeitswelt. Er beobachtete die Märkte in Europa und den USA und begleitete Messen. Macht und der Umgang mit derselben interessierte ihn besonders, denn sie richtig zu nutzen, sei ausschlaggebend für erfolgreiche Führung von Unternehmen und stelle eine wesentliche Herausforderung an Kommunikation. Wer in seinem Arbeitsauftrag das bedachte Überschreiten von Grenzen als richtigen Weg erkannt habe, der sei offen für Neues.

Franz-Gerd Richarz verfolgte als Autor explorativ die Muster neuer Arbeitswelten, die Veränderung der Beschäftigungsverhältnisse und den Wandel der Lebens- und Arbeitsbiografien in der modernen Gesellschaft. Er war Mitbegründer der Dienstleistungsinitiativen Brandenburg und Baden-Baden, stellvertretender Landesvorsitzender eines mittelständischen Unternehmerverbandes, Mitglied im Internationalen Designzentrum Berlin, der Deutschen Gesellschaft für Public Relations in Bonn und im Marketing Club Frankfurt. Er gehörte dem amerikanischen Büromöbelverband BIFMA an und beschäftigte sich intensiv mit Themen der zukünftigen Arbeitswelt. So war er Initiator des Arbeitskreises „Plattform Office Future“.

Er verstand Kommunikationsarbeit im Dienstleistungsverständnis als ein Dienst für andere, der mit der entsprechenden Leistung versehen wird. Über das Wie fand er Anleitungen in den Regeln des heiligen Benedikts. Der Gründer der Ordensgemeinschaft hatte sie für den Cellerar und damit den wirtschaftlichen Führer eines Klosters aufgestellt. Mit seiner Forderung nach Custodia weist er im Wort custodire den Weg. Es meint, acht geben, wachen, bewusst wahrzunehmen. Um durch das Wort zu führen, muss fürsorglich mit den Gedanken und den Worten umgegangen werden.

Für diese Werte setzte er sich bis zu seinem Tode engagiert ein. Vorbild sein in Handlung und Haltung, das war er und so bleibt er in unseren Gedanken.
Das Chefbüro Team verneigt sich vor einem sehr geschätzten Freund.

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