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Piller Prof Frank RWTH Aachen(26. Mai 2017) Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen University) ist kürzlich mit einer Business School gestartet. Ziel der neuen Bildungseinrichtung ist es, Führungskräfte optimal auf die beruflichen Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Diese ergeben sich aus den immer schneller voranschreitenden technologiegetriebenen Innovationen, die etablierte Industrien und deren Prozesslandschaften radikal verändern.

 

„Manager von morgen müssen diese Entwicklungen verstehen, um ihre Unternehmen sicher durch den technologischen Wandel navigieren zu können“, sagt Gründungsdekan Professor Frank Piller (BILD). „Damit dies gelingt, müssen sich die Programme möglichst individuell an die Bedürfnisse der Studierenden anpassen lassen“. In Aachen wird dies durch ein in Europa bisher einmaliges Konzept des personalisierten Studiums ermöglicht.
Es liegt auf der Hand, dass in einer Business School der größten technischen Universität in Deutschland die Technologie eine ganz zentrale Rolle spielt. Aus dem sich ständig transformierenden Wissen der RWTH Aachen entstehen völlig neue Kompetenzprofile für das mittlere Management. Die Programme der Business School „mit T wie Technologie“ adressieren genau diesen Wandel in der beruflichen Qualifizierung. “Unser neues Studienangebot ist eine logische Konsequenz aus der technologischen Kompetenz der RWTH Aachen und der notwendigen Transformation des Wissens auf allen Ebenen“, sagt Dr. Helmut Dinger, Geschäftsführer der RWTH Business School. Die Programme richten sich an junge Hochschulabsolventen mit ersten Berufserfahrungen, sogenannte Young Professionals, aber auch an Führungskräfte mit mehr Berufspraxis (Mid Career Professionals) und sehr erfahrene Akademiker (Senior Career Professionals).

Track-basiertes Lernen
Der neueste Studiengang der RWTH Business School, der Executive Master of Business Administration (EMBA), kombiniert das etablierte MBA-Konzept der RWTH International Academy mit einer völlig neuen und europaweit einzigartigen Lernstruktur. Studierende können aus insgesamt sechs so genannten Tracks zwei auswählen und zu ihrem Studienschwerpunkt machen. Dazu gehören Bereiche wie zum Beispiel Technology & Innovation Management, Digital Transformation, Industrie 4.0 oder – in Aachen einmalig – Predictive Enterprise. „Wir bilden Technologie-Manager aus, die je nach Tätigkeitsbereich sehr unterschiedlichen Herausforderungen gegenüberstehen. Unser EMBA mit seinem Track-System ist der erste Master, der sich variabel konfigurieren und personalisieren lässt“, sagt Dr. Dinger.

Transformation des Wissens
Young Professionals mit technischem Hochschulabschluss und ersten Berufserfahrungen können sich durch den Master of Management and Engineering (MME) auf die Herausforderungen einer immer dynamischeren und digitalisierten Wirtschaft vorbereiten. Das Programm vermittelt den Studierenden die neuesten Entwicklungen in Laser-Technologie, digitaler Produktion, Robotertechnik, Big Data oder nachhaltigen Energien. Und es befähigt sie, dieses Wissen in brauchbare Lösungen zu transformieren. Das jüngste Format der Serie ist der MME TIME (Technology, Innovation, Marketing und Entrepreneurship), den die Business School gemeinsam mit der Universität Cambridge umsetzt. Sein innovatives Blended-Learning-Konzept erhielt kürzlich eine Auszeichnung der Carl-Zeiss-Stiftung. Studierende können das Format individuell konfigurieren und dabei inhaltliche und zeitliche Schwerpunkte setzen. „Bei uns können die Studierenden modernste Produktionstechniken ausprobieren und sich so besser auf die neuen, digital geprägten Arbeitswelten vorbereiten, als in einer klassischen Management-Ausbildung“, sagt Prof. Piller.

Technologien von morgen managen
In den nächsten drei Jahren wird die RWTH Business School mehr als 20 Weiterbildungsprogramme anbieten. Allen gemein ist, dass sowohl Managementfähigkeiten als auch aktuelle Technologien im Lehrplan stehen. Neben zusätzlichen Teil- und Vollzeitmasterstudiengängen umfasst das Angebot Zertifikatskurse und Lehrgänge mit RWTH-Zertifikat bis hin zu Promotionsvorhaben. Letzteres, der Doctor of Business Administration (DBA), ist eine Kooperation mit der Maastricht School of Management. Das gesamte Curriculum der Business School entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Fakultät der Wirtschaftswissenschaften der RWTH. „Die ‚Wissensmaschine‘ RWTH Aachen ist unser Motor bei der Programmentwicklung. Diesen besonderen Standortvorteil werden wir intensiv für die Business School nutzen. Dabei setzen wir auf erlebbares, skill-basiertes Lernen“, betont Dr. Dinger.

 „T“ wie Technologie
Die Ausbildung der Studierenden an der RWTH Business School erfolgt im Zentrum der universitären Spitzenforschung: im Cluster Produktionstechnik auf dem RWTH Aachen Campus. Mit 16 Forschungsclustern entsteht an der RWTH Aachen auf einer Fläche von 800.000 Quadratmetern eine der größten technologieorientierten Forschungslandschaften Europas. Kaum ein anderer Standort weltweit bietet bessere Voraussetzungen, um die angestrebte Verbindung von Management und Technologie praktisch umzusetzen. Denn hier können neue technologische Stoßrichtungen, wie etwa Industrie 4.0, „ausprobiert“ und so besser verstanden werden. „Einige Business Schools haben ein ‚T‘ für ‚Technology‘ im Namen. Wir haben sie im Haus“, betont Professor Malte Brettel, Prorektor für Wirtschaft und Industrie an der RWTH Aachen.
Offizieller Start der RWTH Aachen Business School GmbH war der 18. Mai 2017. Das Tochterunternehmen der RWTH International Academy gGmbH wurde bereits Ende 2016 gegründet. Die ersten Programme starten zum Wintersemester 2017/18.

www.business-school.rwth-aachen.de

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