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Warneboldt Oliver LWP(28. Juni 2017) Erblasser und Erben können auch nach neuem Erbschaftsteuergesetz profitieren. Die aktuelle Neureglung des Erbschaftsteuerrechts durch die Bundesregierung bringt etliche Änderungen mit sich. Unternehmer, die vor der Übergabe ihres Unternehmens stehen, sollten einiges beachten, damit die Nachfolgeregelung nicht unnötig schwer und teuer wird.

 

Darauf weist das Hannoveraner Beratungsunternehmen LW.P Lüders Warneboldt hin, das Mitglied im bundesweiten Netzwerk HLB Deutschland ist. „Mit sorgfältiger Vorbereitung und – wenn nötig – einigen gezielten Strukturanpassungen ist es Unternehmern auch zukünftig möglich, Betriebsvermögen steuervergünstigt oder gar steuerfrei auf einen Nachfolger zu übertragen“, sagt Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Oliver Warneboldt (BILD). „Immobilien beispielsweise, welche nicht für den eigenen Betrieb genutzt werden, weil sie an Dritte vermietet werden, stellen unverändert sogenanntes Verwaltungsvermögen dar, häufig auch als „schädliches“ Vermögen bezeichnet“, so Warneboldt.
Bislang galt, dass Unternehmen mit mehr als 50 Prozent solchen Verwaltungsvermögens gar nicht in den Genuss der Verschonung kamen. „Bei richtiger Gestaltung lässt sich auch bei Unternehmen mit hohem Verwaltungsvermögen im Falle der Übertragung auf die nächste Generation eine Entlastung erreichen“, erklärt er.

Nach der Erbschaftsteuerreform, die Ende des vergangenen Jahres in Kraft trat, haben Unternehmer mit hohem Verwaltungsvermögen also sogar eine Chance auf eine deutlich geringere steuerliche Belastung mit Erbschaft- und Schenkungsteuer.
Wer ferner von der im neuen Erbschaftsteuergesetz enthaltenen Reinvestitionsklausel Gebrauch machen möchte, sollte künftig gut mitschreiben: „Geplante Investitionen erfordern nämlich eine genaue Dokumentation. Die Klausel besagt: Hat etwa ein Erbe Geld auf dem Konto und will damit beispielsweise eine neue Betriebsimmobilie erwerben, soll der dafür nötige Betrag nicht mehr besteuert werden“, erklärt Warneboldt. Nach Todesfällen sei also künftig rückwirkend eine Steuerreduzierung möglich, sofern Reinvestitionen innerhalb von zwei Jahren im übertragenen Betrieb im dort begünstigten Vermögen erfolgen. „Allerdings muss der Entwurf des Reinvestitionsplans noch vom Erblasser verfasst worden sein“, sagt Warneboldt.

www.lueders-warneboldt.de

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