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Liphard Joerg Hackett(05. Juli 2017)Eine durchschnittliche, typische Finanzorganisation hat die Möglichkeit, bis zu 35% Prozesskosten einzusparen, wenn sie die richtigen digitalen Technologien nutzt. Die konsequente Einführung dieser Technologien würde diese Unternehmen auf das derzeitige Performance-Level von World-Class Finanzorganisationen heben.

 

World Class-Unternehmen liegen in den Leistungskriterien Effizienz und Wirtschaftlichkeit im Top Quartil aller Vergleichsunternehmen. World-Class Unternehmen können ihre Prozesskostenstruktur, die über die letzten Jahre weitestgehend konstant geblieben ist, um weitere 20% senken durch konsequente Umsetzung der Digitalisierung im Finanzbereich.  Das ist eines der Ergebnisse der aktuellen Studie der Hackett Gruppe, die auf mehreren hundert Benchmarks, Beratungsprojekten und Performancestudien basiert; etwa ein Drittel davon bei europäischen Unternehmen.

Die Hackett-Studie identifiziert sechs große Schlüsselbereiche, durch deren konsequente Nutzung Unternehmen sich in Richtung World Class verbessern sowie die Kostenstruktur gemäß dem World-Class Niveau senken können:

• Digitale Tools bieten die Möglichkeit, besser und effizienter mit internen und externen Stakeholdern, Kunden und Lieferanten zu kooperieren und zu kommunizieren, etwa durch entsprechende Portale, die schnelle und unkomplizierte Transaktionen wie Bestellungen, Rechnungsempfang oder Rechnungsstellungen erlauben.
• Die Prozessautomatisierung durch Robotics  übernimmt regelbasierte Aufgaben, die bislang durch Mitarbeiter erledigt wurden. Dadurch lassen sich – abhängig von dem Automatisierungspotential in solchen Bereichen – zwischen 20 und 40 Prozent der Kosten einsparen.
• Hochentwickelte Analytics bieten die Gewähr für optimierte Entscheidungsfindung und strategische Erkenntnisse. Beispielweise schaffen prognostische Analysen Voraussetzungen dafür, Wirtschaftsdaten mit geographischen Gegebenheiten und speziellen Daten über Zahlungsverhalten spezifischer Kunden zu korrelieren und so Entscheidungen für das Kreditmanagement zu verbessern. Genauso ist es möglich, durch Algorithmen Voraussagen über eventuell mögliche zukünftige Problemstellungen abzuleiten indem Analysen in den Social Media Netzwerken durchgeführt oder Schlüsselbegriffe in Big Data-Lösungen genutzt werden.
• Up-to-date-Digitalisierung baut Altlasten ab in den Finance-Prozessen durch die Adaptierung von Cloud-basierten Applikationen, durch Analyse-Tools (Big-Data) sowie durch Nutzung aller verfügbaren Mobilen Applikationen.  
• Die digitale Qualifikation der Belegschaft steigert die Produktivität des Unternehmens, die Generierung zusätzlichen Wissens und fördert das Wertschöpfungspotenzial der einzelnen Mitarbeiter und Teams.
• Mit Hilfe von Kognitivem Computing, also selbst lernender Datenerhebung, lassen sich Muster und Strukturen erkennen, zudem können Voraussagen generiert und große Datenvolumina analysiert werden.

Jörg Liphard (BILD), Finanzexperte bei The Hackett Group, schätzt, dass sich durch Investitionen in die Digitalisierung des Finanzbereichs der Unternehmen beispielsweise im Rechnungswesen bis zu 35 Prozent geringere Kosten, eine Reduktion der Fehlerquoten auf 1 Prozent und signifikant schnellere Durchlaufzeiten erzielen lassen. Liphard weiter: „Unternehmen der Peer Group schaffen durch Digitalisierung ihres Finanzbereichs den Schritt in das World Class Segment und World Class-Unternehmen können durch weitere konsequente Digitalisierungsschritte die Kostenreduktion noch erheblich steigern.“   

Zur Studie: http://bit.ly/2sxPKVm.

www.thehackettgroup.com

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