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Cover Technology vs Humanity(20. Juli 2017) Autor Gerd Leonhard ist überzeugt, dass sich die Menschheit aufgrund technologischer Entwicklungen in den kommenden 20 Jahren stärker verändern wird als in den 300 Jahren davor. Manch einer mag sich über dieses Statement amüsieren und es als überdreht abtun. Man sollte jedoch der Realität der exponentiell wachsenden und sich gegenseitig verstärkenden technologischen Veränderungen gewahr sein.

 

Der kumulative Effekt dieser Veränderungen geht weit über das hinaus, was uns die Industrielle Revolution oder die Erfindung des Buchdrucks beschert haben. Erfindungen wie die Dampfmaschine, Elektrizität oder die Druckerpresse hatten keinen direkten Einfluss auf die menschliche Biologie. Doch die aktuelle technologische Entwicklung wie KI/Artificial Intelligence kommt uns Menschen immer näher. Mitunter sogar hautnah. Denken wir nur an tragbare Computeranwendungen wie die Smart Watch und digitale Fitness Tracker oder an Google Glass und Oculus Rift. Aber auch an die Nano-technologie (Mini-Roboter in unserem Blutkreislauf?) oder an die Manipulation des menschlichen Genoms mit der CRISPR-Cas9 Technologie.

Solche Möglichkeiten werden uns dazu zwingen, neu zu definieren, was wir unter Mensch und Menschlichkeit verstehen – und wir werden unsere ethischen Grundsätze konstant in Frage stellen müssen. Technologie veränderte bisher immer nur unsere Umwelt. Wenn sie aber beginnt, unsere biologische Welt zu prägen oder gar zu bestimmen, was sie längst schon tut, dann beschleunigt sich das Entwicklungstempo derart, dass das, was in den oben erwähnten 300 Jahren geschah, im Vergleich dazu schon ziemlich verblasst.
Technologie wird zunehmend mehr sein als nur ein Werkzeug, sie wird zum Selbstzweck. Facebook zum Beispiel war einmal ein Mittel, um Freunde zu finden und sich mit ihnen neu zu verknüpfen; heute ist es eine gigantische Datenkrake und ein globales Medienunternehmen, das Milliarden an Werbeeinnahmen generiert – der Algorithmus beherrscht alles; wir User sind selber der Inhalt geworden.

Die Auswirkungen der Veränderungen sind bereits in allen Bereichen unserer Gesellschaft spürbar und werden sich in Zukunft noch verstärken. Technologie wird vom Menschen geschaffen, kann also sowohl gut als auch schlecht sein, abhängig davon wie wir sie anwenden. Gerd Leonhard versteht den Titel seines Buches nicht als Prophezeiung, sondern als provokanten Weckruf. Er plädiert dafür, die Technologie zu umarmen, aber nicht zur Technologie zu werden. Wir benötigen einen neuen ethischen und moralischen Rahmen, damit auch in Zukunft wir die Technologie beherrschen und nicht umgekehrt. Mit seinem Buch schafft Gerd Leonhard somit die Grundlage für eine Diskussion, die heute bereits geführt werden muss und schon bald an Brisanz gewinnen wird.


Zielgruppe
Jeder, der sich schon heute damit beschäftigen möchte, womit wir uns morgen befassen müssen, weil sich unsere technologische Umwelt in einem Tempo und Ausmaß verändert, wie es noch nie in der Menschheitsgeschichte der Fall war.

Gerd Leonhard,
Technology vs. Humanity
Vahlen, 2017
XV, 229 S., Klappenbroschur 19,80€
ISBN 978-3-8006-5533-5
Erscheint Anfang August 2017

Autor
Gerd Leonhard ist Futurist und berät weltweit Unternehmen und Organisationen bei den wichtigsten Marktszenarien und Trends in einem Zeithorizont von drei bis sieben Jahren. Das Wall Street Journal bezeichnete ihn 2006 als einen der „führenden Medienfuturisten der Welt“. Er beschäftigt sich mit der Entwicklung von zukunftsversprechenden, digitalen Geschäfts- und Gesellschaftsmodellen, Innovation und Transformation, E-Commerce, Technologieentwicklung, Strategien zu digitalen Inhalten sowie Werbung, Marketing, Branding und den Kommunikationsmitteln und -arten der nächsten Generation.

www.gerdleonhard.de

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