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Douvene Roman conesprit(07. August 2017) Viele Jahre hatte BI den Ruf, ausschließlich eine Anwendung für große multinationale Konzerne zu sein. Globalisierung, Konkurrenzdruck, wechselnde Trends, veränderte regulatorische Auflagen und Wirtschaftskrisen erhöhen heutzutage die Anforderungen an Unternehmen. Das Tempo der Veränderungen wird schneller. Nur Unternehmen, die Chancen und Risiken schnell erkennen, können Wettbewerbsvorteile sichern.

 

Aufgrund hoher Datenmengen ist ein manueller Weg für eine sinnvolle Informationsgewinnung kaum mehr möglich. Auch Mittelständler müssen auf Sicht eine BI Anwendung implementieren, denn Fehlentscheidungen aufgrund unzureichender Informationen können einen Mittelständler stärker treffen als diversifizierte Konzerne.
Aufgrund begrenzter Ressourcen scheuen sich viele Mittelständler BI einzuführen. Anstelle einer maßgeschneiderten BI Anwendung ist das Konzept BIaaS eine Alternative, die es zu bewerten gilt. Die Einführung von BIaaS ist verkürzt im Vergleich zu einer maßgeschneiderten BI Anwendung. Unternehmen können immer und von überall auf eine Vielzahl an Standardberichten und -funktionen zugreifen. Alle Mitarbeiter greifen stets auf dieselbe aktuelle Anwendung zu. Betrieb, Support und Weiterentwicklung werden ausgelagert. Hierdurch wird die IT Abteilung entlastet. Die BI Software wird über eine Mietgebühr vergütet. Die Kosten sind transparent und planbar.

Zusammenfassung der Studienergebnisse:

Nutzung von Enterprise Resource Planning (ERP)

Von 350 Studienteilnehmern haben 55% SAP ERP im Einsatz. Der Rest verteilt sich auf andere Anbieter (Microsoft Dynamics 8%, Oracle 3%, interne Lösung 4%, keine Lösung 4%, andere Lösungen 26%). Unternehmen mit bis zu 400 Mitarbeitern haben zu 34% SAP ERP im Einsatz. Unternehmen mit mehr als 400 Mitarbeitern haben zu 66% SAP ERP im Einsatz.

Nutzung von Business Intelligence Software
 
Die Studienteilnehmer, die SAP ERP anwenden (n=193) haben zu 55% ein SAP Business Warehouse (SAP BW), die BI Lösung von SAP, im Einsatz. 45% dieser Teilnehmer haben eine BI Software von einem anderen Hersteller oder keine BI Software im Einsatz. Der Einsatz eines SAP BW steigt mit der Anzahl der Mitarbeiter (n=127). Unternehmen mit bis zu 400 Mitarbeitern haben zu 36% SAP BW im Einsatz. Unternehmen von 400 bis 10.000 Mitarbeitern haben zu 55% SAP ERP im Einsatz. Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern nutzen zu 82% ein SAP BW. Von 157 Befragten, die kein SAP ERP anwenden, haben zu 66% BI Software im Einsatz. 34% nutzen keine BI Software.

Nutzen von Business Intelligence Software
 
In der Marktstudie wurden die Teilnehmer nach dem Nutzen von BI Software gefragt. Für die Beantwortung wurde eine Skalierung von 1 (sehr gering) bis 6 (sehr hoch) herangezogen. Die Frage nach dem Nutzen wurde von 344 Teilnehmern mit 4,9 von 6,0 als hoch beantwortet. Für Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl über 400 liegt der Nutzen bei 5,3, bei weniger als 400 Mitarbeitern liegt der Nutzen bei 4,6. Die Fachbereiche Vertrieb und Logistik schätzen den Nutzen mit 5,5 von 6,0 als sehr hoch ein. Gefolgt von IT und Personal (5,3), Controlling (5,1), Marketing und Geschäftsführung (4,5), Finanzwesen und Einkauf (4,3). Die Teilnehmer der Produktion messen BI Software lediglich einen Nutzen mit 3,3 von 6,0 zu.

Bedarf an Business Intelligence Software
 
Die Frage nach dem Bedarf wurde von 341 Teilnehmern mit 4,7 von 6,0 als hoch beantwortet. Für Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl ab 400 liegt der Bedarf bei 5,1, bei weniger als 400 Mitarbeitern liegt der Nutzen bei 4,5 von 6,0.
Die Fachbereiche IT, Personal, Marketing, Logistik, Controlling und Vertrieb sehen den Bedarf an BI Software im Durchschnitt als hoch an (5,0). Finanzwesen, Einkauf und Geschäftsführung stufen den Bedarf als eher hoch ein (4,1). Die Abteilung Produktion sieht den Bedarf an BI Software eher gering (3,3).

Kaufgründe von BI as a Service (BIaaS)
 
Die Befragten wurden gebeten, die Bedeutung verschiedener Kriterien bei der Auswahl von BIaaS Anwendungen einzuschätzen (Skala 1-6: ‚völlig unwichtig‘ bis ‚sehr wichtig‘). Die Bewertungen reichen von 2,9 (eher unwichtig) bis 5,5 (wichtig bis sehr wichtig). Aus Sicht von rund 295 Befragten ist Benutzerfreundlichkeit (5,5) mit Abstand der wichtigste Faktor für eine BIaaS Lösung, gefolgt von individuellen Weiterentwicklungsmöglichkeiten (4,9) und der Möglichkeit Daten als Dashboards darzustellen (4,9). Die mobile Anwendung der Software (4,3) ist den Befragten wichtiger als die sofortige Nutzung von Standardberichten (4,2) sowie die schnelle Implementierung (4,0). Outsourcing von Weiterentwicklungen (3,3), Outsourcing von Support (3,2) und Outsourcing von Betrieb (2,9) sind für die Befragten eher unbedeutend. Auch ein Preismodell auf monatlicher Basis spielt eine eher unbedeutende Rolle (2,9).

Vorteile von BIaaS
 
Die Befragten wurden gebeten, eine Reihe von Vorteilen von BIaaS zu beurteilen (Skala 1-6: ‚sehr gering‘ bis ‚sehr hoch‘). Die erfolgten Bewertungen reichen von 4,0 (eher hoch) bis 4,8 (hoch). Die Bewertungsbandbreite ist damit eher gering.
Für rund 250 Befragte ist der wichtigste Vorteil an BIaaS transparente und planbare Kosten (4,8). Die Vorteile einer modernen und aktuellen Anwendung (4,7) sowie einer hohen Kompatibilität (4,7) stehen an zweiter Stelle gefolgt von Zugriff auf die Daten von überall (4,6) sowie einer hohen Verfügbarkeit des Supports (4,6). Eine schnelle Implementierung (4,4) liegt im Mittelfeld der Beurteilung. Kosteneinsparungen und ein mobiler Zugriff sind mit 4,2 bewertet. Die Entlastung der IT Abteilung, Standardisierung und Kündbarkeit sind mit 4,1 bzw. 4,0 als eher hoch bewertet, stellen damit jedoch die Vorteile dar, die die geringste Bedeutung haben.

Vorbehalte gegen BIaaS
 
Die Befragten wurden gebeten, eine Reihe von Vorbehalten gegen BIaaS zu beurteilen (Skala 1-6: ‚sehr gering‘ bis ‚sehr hoch‘). Die erfolgten Bewertungen reichen von 3,3 (eher gering) bis 5,1 (hoch). Datenschutz personenbezogener Daten (5,1) und Datensicherheit unternehmensbezogener Daten (5,1) werden unter den rund 280 Befragten als bedeutendste Vorbehalte wahrgenommen. Datenverfügbarkeit (4,7), die Anpassung der BI-Lösung an unternehmensspezifische Gegebenheiten (4,7), sowie die Geschwindigkeit der Abfragen (4,6) werden von den Befragten als hoch eingestuft. Abhängigkeit vom Softwareanbieter der BIaaS Lösung wird mit 4,1 als eher hoch eingestuft. Die Befürchtung, dass BIaaS an Flexibilität leidet, ist mit 3,3 eher gering bewertet.

Datenspeicherung
 
Die Speicherung der Daten auf einem unternehmensinternen Server wird von 293 Befragten mit 4,4 von 6,0 als eher wichtig bewertet.

Beurteilung von BIaaS nach Größenklassen
 
Betrachtet man die Beurteilung durch kleine und mittelgroße Unternehmen, fällt auf, dass sie vor allem vertraglichen Aspekten mit dem BIaaS Provider mehr Bedeutung beimessen. Dazu gehören die Geschwindigkeit der Implementierung, das Outsourcing von Weiterentwicklung und Support, transparente und planbare Kosten sowie die Kündbarkeit des Vertrags. Ebenso spielt für sie der mobile Zugriff und der Zugriff von überall eine größere Rolle als für große Unternehmen.

Beurteilung von BIaaS nach Bereichen
 
Vertriebsmitarbeiter finden BIaaS Lösungen attraktiver als ihre Kollegen anderer Abteilungen, sie sind allerdings bei den Vorbehalten auch kritischer. Die Geschäftsführung findet BIaaS ebenso attraktiver, teilt die Einschätzung gegenüber den Vorbehalten jedoch in geringerem Maße als der Durchschnitt. Mitarbeiter aus der IT sehen die Vorteile von BIaaS als weniger attraktiv an.

Fazit
Usability, hier beschrieben durch Benutzerfreundlichkeit, aktuelle und moderne Werkzeuge (z. Bsp. Dashboards) sowie eine schnelle, überall anwendbare und mobile Datenverfügbarkeit sind sehr bedeutend bei einer Entscheidung für BIaaS. Transparente und planbare Kosten werden als wesentlicher Vorteil an BIaaS gesehen. Kosteneinsparungen und Abrechnungsperiode spielen eine untergeordnete Rolle. Den befragten Unternehmen ist es sehr wichtig, dass sich die BI Anwendung an unternehmensindividuelle Gegebenheiten anpassen lässt. Die Standardisierung der BIaaS-Software sowie deren schnelle Implementierung werden geschätzt. Ob der Support, der Betrieb und die Weiterentwicklung der BI Anwendung im Unternehmen selbst oder über den BIaaS-Dienstleister durchgeführt werden und damit die IT-Abteilung entlastet, ist weniger bedeutend. Wichtig ist, dass die BI Anwendung reibungslos funktioniert und im Falle eines Problems eine zeitnahe Problembehebung durch den Support erfolgt. Das Thema Datenspeicherung ist für Unternehmen sehr sensibel. Unternehmen bevorzugen, ihre Daten aufgrund von Datenschutz und Datensicherheit auf einem unternehmensinternen Server zu speichern. Die Befürchtung, dass sich ein Unternehmen durch eine BIaaS Anwendung von einem BIaaS-Anbieter abhängig macht und die Flexibilität durch ein solches Konzept leidet, zählen bei den teilnehmenden Unternehmen als die am geringsten bewerteten Vorbehalte.

„Business Intelligence as a Service bietet mittelständischen Unternehmen signifikant niedrigere Gesamtkosten, ohne auf den Komfort einer klassischen SAP BI-Anwendung verzichten zu müssen. Die Administration erfolgt von erfahrenen SAP BI-Experten, die Lösung ist deutlich schneller einsatzfähig und kann immer und überall angewendet werden," sagt Roman Douverne (BILD), Geschäftsführer conesprit GmbH.

www.conesprit.de

Zur Studie: http://sesamcloud.de/de/marktstudie/

Aktuelle Ausgabe

Titel 8 17Unter anderem lesen Sie in der aktuellen Ausgabe:

MKS: Business Intelligence für Mittelständler

Sicherheitsstudie von Kroll Ontrack: Identität in Gefahr

Dauphin: Ergonomische Arbeitsplätze fördern die Produktivität

Acht Teamevents, die zusammenschweißen: Motivation MICE

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