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Rosen David Tibco Quelle Tibco(19. Oktober 2017) Wenn sich die Prognosen der IDC-Analysten bewahrheiten, wird 2018 das Jahr, in dem sich die digitale Transformation von der Vision zur alles entscheidenden Notwendigkeit für Unternehmen, die nach einem Wettbewerbsvorteil streben, wandelt.

 

Branchenübergreifend (wenn auch in verschieden starker Ausprägung) wird Disruption zum neuen Alltagsphänomen, befeuert durch kognitive Systeme, IoT, Robotik, Augmented und Virtual Reality, die gemeinsam dafür sorgen, dass die digitale Reise der Unternehmen immer weitere Kreise zieht und Veränderungen, Chancen, aber auch Komplexitäten mit sich bringt. Um aus dieser Entwicklung größtmöglichen Nutzen zu ziehen, kommt es nicht nur auf eine effektive Aufstellung in den Bereichen Cloud Computing, Big-Data-Analyse, Social Business und Mobilität, sondern auch darauf an, wie gut interne Talente und Ressourcen mit den zu erwartenden Innovationsschüben umgehen können.

Dabei sind zwei Dinge wichtiger denn je: der nachhaltige Erwerb zentraler technischer Fertigkeiten und die Bereitstellung von Systemen, mit denen sich schnell, einfach und sicher datenbasierte Echtzeitentscheidungen treffen lassen. Denn nur auf dieser Basis ist die nahtlose Kundenerfahrung möglich, die moderne Konsumenten erwarten und die ein Höchstmaß an Zugänglichkeit, Personalisierung und kanalunabhängiger Interaktion vor, während und nach der Transaktion gewährleistet.
Eine solche Erwartung lässt sich nicht mit reaktiven Einzelmaßnahmen erfüllen. Vielmehr muss die für die Servicequalität so wichtige Flexibilität und Innovation jeden Winkel des Unternehmens durchdringen, damit dieses sofort auf Informationen reagieren und null Verzögerung zum neuen Maß der Dinge machen kann.

Zu diesem Zweck muss die digitale Transformation sowohl in technologischer als auch in kultureller Hinsicht vollzogen werden, unterstützt durch geeignete Analytics-Werkzeuge und -Plattformen und umgesetzt durch eine engagierte Belegschaft. Aus technologischer Sicht geht dies über die reine Einführung von BI-Tools hinaus, indem ein Interkonnektivitätsniveau erreicht wird, das jeden Aspekt des Unternehmens sowohl innerhalb als auch außerhalb der Cloud abdeckt und ein in sich geschlossenes Ökosystem bildet.

Innerhalb dieses Ökosystems ermöglichen leistungsstarke und intuitive Systeme die leicht verständliche Visualisierung von Prozessen, mit entsprechenden Vorteilen für die teamübergreifende Kollaboration und unternehmensweite Rückkopplung. Nur durch eine bessere Zugänglichkeit kann Analytics einem breiteren Publikum nahegebracht und in tägliche Betriebsabläufe und Entscheidungen integriert werden, um letztlich in die DNA des Unternehmens einzugehen. Belohnt wird dies mit einem Momentum, das Mehrwert schafft, spürbare Wirkung entfaltet und für ein Empowerment der Beschäftigten insgesamt sorgt. Wer schneller zu Einblicken gelangt und diese effektiv einordnen kann, erhält Kontext – eine wesentliche Voraussetzung für das Verständnis von Kunden und deren Verhalten und Grundlage jeder echten Kundenorientierung.
Allerdings ist die Wahl der richtigen Technologie nur ein Aspekt. Die größte Herausforderung liegt häufig darin, eine offene Unternehmenskultur zu fördern, in der die Mitarbeiter Fragen, Ideen und Lösungsvorschläge äußern können und in der ihnen eigene Entscheidungen zugetraut und ermöglicht werden. Eine solche Unternehmenskultur steht in klarem Widerspruch zu den Traditionen einer silogeprägten, hierarchisch strukturierten und zunehmend obsoleten Arbeitswelt. Unternehmensbereiche, zwischen denen keinerlei Kommunikation und Wissensaustausch besteht, können ebenso verheerend wirken wie veraltete Systeme, die mit neuen Technologien nicht mehr kompatibel sind. In der Ära der digitalen Transformation müssen z. B. Datenwissenschaftler gleichzeitig unternehmerisch denken und technisch-affin sein, Business-Anforderungen verstehen und mit anderen Unternehmensteilen vernetzt sein.
In der hier skizzierten Situation empfiehlt sich Analytics als perfekte Ergänzung der Geschäftslogik, die eine zentrale Rolle bei deren Optimierung spielen kann, indem sie den Blick weitet und ein besseres Verständnis des Unternehmens und seiner Märkte ermöglicht. Um optimale Resultate zu erzielen, sind jedoch mutige Schritte notwendig. Keine Software kann ihren ganzen Nutzen entfalten, wenn sie in strikt voneinander getrennten Silos gefangen bleibt oder nicht durch eine sorgfältig definierte Strategie mit klaren Aufgabenstellungen und Zielen unterfüttert wird.

Die zentrale Rolle der Unternehmensleitung lautet sicherzustellen, dass die digitale Transformation nicht durch den Faktor Mensch gehemmt wird. Am Anfang steht dabei, die notwendigen Veränderungen und neuen Prozesse so zu kommunizieren, dass dies auf allen Ebenen des Unternehmens ankommt. Dabei ist es von größter Bedeutung aufzuzeigen, wie Strategie, Technologien und Analytics zu einem kohärenten Ökosystem verwoben sind.
Die digitale Transformation steht zwangsläufig für Disruption und den Übergang zu weniger starr definierten Geschäftsmodellen, wie sie aus der Startup-Szene bekannt sind. Sie steht für eine Lernkurve, die Experimentierfreude und Ressourcen voraussetzt, zwei Dinge, die effektive Leader konkret fördern müssen, wenn das Potenzial des digitalen Wandels wirklich ausgeschöpft werden soll.
Nur wenn die Beschäftigten in der Lage sind, die verfügbaren Daten zu verstehen und sie in Entscheidungen und Handlungen umzusetzen, kann ihre kollektive Intelligenz genutzt werden, um auf allen Ebenen des Unternehmens messbare Fortschritte zu erzielen.

Autor: David Rosen (Bild), Digital Transformation Technologist and Strategist bei TIBCO Software

http://www.tibco.com

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