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Berg Achim Bitkom(26. Oktober 2017) Die Bitkom-Branche schafft 2017 deutlich mehr neue Arbeitsplätze als zunächst erwartet und steigt damit zum größten industriellen Arbeitgeber auf. In der Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik werden zum Jahresende voraussichtlich 1,077 Millionen Menschen beschäftigt sein.

 

Das entspricht einem Plus von 30.000 Jobs binnen Jahresfrist (+2,9 Prozent) und übertrifft die Erwartungen der Frühjahrsprognose (21.000). Dies teilte Bitkom-Präsident Achim Berg (Bild) am Mittwoch auf der Herbst-Pressekonferenz des Digitalverbands mit. Schon 2016 fiel das Beschäftigungswachstum mit 37.000 Arbeitsplätzen sehr viel stärker aus als in jeder anderen industriellen Branche. Auch die Umsätze entwickeln sich positiv. Der deutsche Markt für Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik wird im laufenden Jahr voraussichtlich auf 160,8 Milliarden Euro zulegen. Damit hebt der Bitkom seine Wachstumsprognose um 0,6 Prozentpunkte auf 1,9 Prozent an. „Die Bitkom-Branche geht jetzt in den Endspurt eines starken Jahres 2017“, kommentierte Achim Berg die neuen Konjunkturdaten. „Noch stärker als der Umsatz wächst die Beschäftigung. Allein in den vergangenen drei Jahren sind fast 100.000 neue Jobs entstanden, die Bitkom-Branche ist mittlerweile der größte industrielle Arbeitgeber in Deutschland – vor Leitindustrien wie dem Maschinen- oder dem Automobilbau.“ Zugleich mahnte Berg zu mehr Tempo bei der digitalen Transformation. „Im internationalen Vergleich ist die deutsche Wirtschaft bei Investitionen in digitale Technologien noch eher zurückhaltend. Der Aufbruch in eine datengetriebene digitale Plattformökonomie ist eine Schicksalsfrage für Deutschland, die sich innerhalb weniger Jahre entscheidet. Neben der Politik ist hier vor allem das Management gefordert.“

In der Informationstechnik (IT) verzeichnet die Branche weiter das größte Wachstum und absolute Marktvolumen. Die Umsätze steigen laut aktueller Prognose um 3,4 Prozent auf 85,8 Milliarden Euro. Am besten laufen die Geschäfte im Software-Segment bei einem Plus von 6,3 Prozent auf 23,0 Milliarden Euro. Nach einem zwischenzeitlichen leichten Rückgang im vergangenen Jahr legen die Umsätze mit IT-Hardware wieder überdurchschnittlich zu und steigen um 2,6 Prozent auf 23,9 Milliarden Euro. Im Segment IT-Services, in dem sich die Aufträge aus der Digitalisierung der Unternehmen neben dem Software-Markt besonders stark abbilden, wächst das Volumen um 2,3 Prozent auf 39,0 Milliarden Euro.

Die Telekommunikation (TK) stabilisiert sich nach dem deutlichen Rückgang im Vorjahr voraussichtlich mit einem leichten Minus von 0,1 Prozent bei 65,5 Milliarden Euro. Positiv entwickeln sich die Umsätze mit TK-Endgeräten bei einem Plus von 3,6 Prozent auf10,4 Milliarden Euro, wovon 9,8 Milliarden Euro (+4,4 Prozent) auf Smartphones entfallen. „Im Jahr zehn nach dem ersten iPhone werden wieder mehr Smartphones verkauft. Allein mit Smartphones wird mehr umgesetzt als mit der gesamten Unterhaltungselektronik inklusive Flachbildfernsehern. Das Smartphone hat unser Leben tiefgreifend verändert und wird immer mehr zur universellen Steuerungszentrale für Kommunikation, Inhalte und Dienste“, sagte Berg. Weiterhin rückläufig entwickeln sich die Umsätze mit Festnetz- und Mobildiensten, die um 1,0 Prozent auf 48,5 Milliarden Euro zurückgehen. Das Geschäft mit TK-Infrastruktur steigt um 0,5 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. „Die Netzbetreiber investieren Milliarden in den Erhalt und Ausbau der Netze. Zugleich schrumpfen die Umsätze mit Festnetz- und Mobildiensten“, sagte Berg.

In der klassischen Unterhaltungselektronik entwickelt sich der Markt nach einer Phase schwächerer Jahre positiv. Die Umsätze steigen erstmals wieder um 2,6 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro. „Gute Geschäfte mit Spielkonsolen und Fernsehern tragen das Wachstum. Weniger gefragt sind dagegen Digitalkameras, deren Markt weiter schrumpft“, sagte Berg. Für 2018 erwartet der Bitkom für den ITK-Gesamtmarkt ein Wachstum um 1,3 Prozent auf 162,9 Milliarden Euro.

www.bitkom.org

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