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Flury Jean Claude DSAG(01. Dezember 2017) SAP und Microsoft wollen im Cloud-Geschäft enger zusammenrücken, indem sie Unternehmen künftig gemeinsam Cloud-Dienste anbieten. So sollen Kunden der Microsoft-Plattform Azure beispielsweise die Möglichkeit erhalten, S/4HANA-Lösungen in der Microsoft-Cloud zu betreiben. Für die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V. (DSAG) ein Zusammenschluss, der für die Kunden Vorteile haben kann.

Aus technischer Sicht ist die Kooperation von SAP und Microsoft für die Kunden sicherlich von Vorteil. Hier schließen sich zwei große Anbieter von substanziellen Anything-as-a-Service-Plattformen (Xaas) zusammen, was unseren DSAG-Mitgliedsunternehmen mehr Freiheit gibt. Sie erhalten dadurch Alternativen zu SAP oder Amazon Web Services – und zwar echte Alternativen. Alternativen bei denen man leicht von einem Anbieter zu einem anderen wechseln kann, solange der Service standardisiert ist.

Voraussetzung ist jedoch, dass die Kooperation zu einer stabilen Beziehung wird. Nur wenn ein solcher Zusammenschluss konsequent und im Interesse beider großen Partner gelebt wird, profitiert der Kunde. Das muss und wird sich jedoch erst noch zeigen. Fakt ist: SAP verlässt sich im Cloud-Infrastruktur-Bereich immer stärker auf Dritte – und darauf müssen sich die Kunden einstellen. Einerseits kann das von Vorteil sein, denn schließlich ist dieses Angebot das Kerngeschäft der entsprechenden Firmen. Andererseits entstehen dadurch auch Abhängigkeiten von einem weiteren Anbieter und die Kunden sind darauf angewiesen, dass die Kooperation Bestand hat. Schließlich sind sie diejenigen, die leiden, wenn es Probleme in der Partnerschaft gibt.

Generell rät die DSAG ihren Mitgliedsunternehmen, dass sie ihre Services transportabel halten. Das bedeutet: Sie sollten vorsichtig sein bei „Spezialitäten“ eines Anbieters, die von anderen nicht angeboten werden und schwer durch Alternativen abdeckbar sind. Und grundsätzlich stellen sich bei solchen Szenarien die gleichen Fragen wie bei jedem Einsatz von Cloud-Lösungen:

• Welche Szenarien eignen sich für den Einsatz?
• Wo liegen die Daten?
• Wer ist für die Fehlerbehebung verantwortlich?

Letzteres spielt insbesondere bei der Verfügbarkeit oder schwer einzugrenzenden Problemen in der Funktionalität eine Rolle. Daher sollten Anwender auf jeden Fall minimale Verfügbarkeit aushandeln und vorab auch alle Lizenzfragen klären. Insgesamt wäre es für die Anwender sicher auch interessant zu wissen, ob SAP und Microsoft darüber nachdenken, künftig einen weiteren Schritt in Richtung Office- oder sogar Prozess-Integration zu gehen.

Von Jean-Claude Flury (Bild), Vorstand Business Networks Integration der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e.V. (DSAG)

www.dsag.de

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