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Juenger Katharina TeleClinic(13. Dezember 2017) Etwa 62 Prozent der Unternehmen in Deutschland bieten ihren Mitarbeitern gesundheitsfördernde Programme. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und zunehmenden Fachkräftemangels steht das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) verstärkt im Fokus.

 

Gleichzeitig tauchen neue Herausforderungen auf. Älter wird nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Belegschaft und auch ältere Mitarbeiter sollen fit sein. Chefbüro sprach mit Katharina Jünger (Bild), TeleClinic, welche Möglichkeiten Telemedizin bietet, diese wachsenden Herausforderungen künftig zu bewältigen.

Chefbüro: Welche Möglichkeiten bietet moderne Telemedizin für das betriebliche Gesundheitsmanagement?

Katharina Jünger: Die Möglichkeiten sind vielfältig. Sie reichen vom digitalen Arztbesuch im Krankheitsfall bis hin zu digitalen Manager- oder Stress-Coachings. Schon heute nutzen viele Menschen Gesundheits-Apps und auch Arbeitgeber können diese neue digitale Technik einsetzen im eigenen betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Chefbüro: Wie sieht so etwas genau aus?

Katharina Jünger: Über unsere App können Mitarbeiter beispielsweise ihre Vitaldaten überwachen. Bei Auffälligkeiten, nötigen Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungen bekommen sie dann eine Push-Nachricht. Das Praktische: Über die App kann der Arzttermin gleich mitgebucht werden. So werden Vorsorgetermine oder Impfungen nicht auf die lange Bank geschoben. Allein regelmäßige Impfungen könnten schon viele Krankheiten vermeiden. In Akutfällen können Mitarbeiter über die gleiche App digital mit einem Arzt sprechen. Dazu müssen sie nicht extra eine Arztpraxis aufsuchen und lange auf einen Termin oder im Wartezimmer warten. Ein Arztbesuch dauert heute im Schnitt 2,5 Stunden, während die eigentliche ärztliche Beratung nur 8 Minuten dauert. Diese Zeit kann man sparen. Die Barriere zum Arztbesuch wird also gesenkt, was sich positiv auf die Gesundheit der Belegschaft auswirkt. Mitarbeiter, die viel unterwegs sind, profitieren ebenfalls, denn sie können jederzeit einen Arzt erreichen.

Chefbüro: Sind solche Maßnahmen nicht teuer und bringen sie wirklich etwas?

Katharina Jünger: Bereits heute setzen laut einer Studie sehr viele Arbeitgeber in den USA auf Telemedizin. Das hat einen Grund. Solche digitalen Maßnahmen können relativ leicht implementiert werden und eignen sich auch für mittlere Unternehmen, die sich beispielsweise keinen Betriebsarzt oder ähnliches leisten können. Der Vorteil digitaler BGM-Maßnahmen lieg tauch darin, dass Unternehmen automatisch einen Überblick über den Gesundheitszustand bekommen ohne aufwändige Erhebungen. Das erlaubt dann wiederum gezielte Maßnahmen. Die Daten sind selbstverständlich anonymisiert. Unternehmen können so beispielsweise feststellen, ob Übergewicht oder Bluthochdruck innerhalb der Belegschaft ein Problem sind. Man darf nicht vergessen, dass Arbeitnehmer mit dem demographischen Wandel älter und damit kränker werden. So belegt eine Studie dass bei 30- bis 34-Jährigen jährlich neun Krankheitstage anfallen, während es bei den 50- bis 54-Jährigen bereits 16 sind. Salatbuffets allein reichen da künftig nicht mehr.“
www.teleclinic.com

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