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Jahn Georg Vorstand Weigang(15. Dezember 2017) Der Visualisierungs- und Organisationsexperte WEIGANG treibt die Stärkung seiner Kernkompetenzen voran, forciert die Entwicklung innovativer Plantafel-Lösungen für das Lean-Management und präsentiert sich ab 2018 unter einem neuen Claim.

 

All das sind Ergebnisse eines dreistufiges Modernisierungsprozesses, der 2015 gestartet wurde und nun in die finale Phase geht. Lesen Sie im Interview mit dem geschäftsführenden Vorstand Georg Jahn (Bild), was die Kunden zukünftig von WEIGANG erwarten dürfen.

Herr Jahn, Ihr Unternehmen befindet sich derzeit in einem noch laufenden Modernisierungsprozess. Wie ist denn der aktuelle Stand in Sachen Modernisierung – sind Sie im Zeitplan?

Jahn: Ja, wir liegen sehr gut im Rennen und haben gerade in den letzten zwölf Monaten viel bewegt. Just in diesen Tagen sind wir in die dritte und entscheidende Phase unserer „Verjüngungskur“ eingetreten.

Wie macht sich das denn für Ihre Kunden bemerkbar?

Jahn: Die Signale mit der deutlichsten Außenwirkung dürften die Freischaltung der neuen WEIGANG-Website Anfang 2018 sein sowie unsere neues Corporate Design unter dem neuen Claim „Intelligent Organisieren, Visualisieren und Kommunizieren“. Inhaltlich steht dahinter ein vitales Unternehmen, das sich – viel kompromissloser als bisher – auf seine Kernkompetenzen konzentriert und die Entwicklung innovativer, integrierter Plantafel-Systemlösungen mit hohem Kundennutzen forciert. Und zwar sowohl für den Einsatz in Produktion und Montage – der Shopfloor-Ebene – als auch für Anwendungen in den Management- und Führungsetagen – also im Topfloor.

Das klingt kraftvoll und selbstbewusst, aber was bedeutet das jetzt konkret in der Praxis?

Jahn: Das heißt primär, dass WEIGANG seinen Kunden nun konsequent als kundenorientierter Komplettanbieter maßgeschneiderter Premiumlösungen begegnet. Die Basis dafür ist unsere über 90-jährige Firmenvita, in deren Verlauf ein riesiger Knowhow-Fundus zu allen Fragen der Prozessoptimierung, der Organisation und der Visualisierung entstanden ist. Davon lassen wir heute alle Kunden profitieren. Nicht nur auf der Ebene der reinen Produkte, sondern auch über unsere Methodenkompetenz…

…einen Augenblick bitte, was meinen Sie damit genau?

Jahn: …nun, Lean-Management oder KVP sind beispielsweise Ur-Themen von WEIGANG – selbst wenn man sie früher anders tituliert hat. Das Gleiche gilt für Kaizen, Scrum, Agiles Management und vieles andere mehr. Wir können hier mit weitreichendem Fachwissen punkten und den Kunden auf gleicher Augenhöhe beraten, weil wir seine Probleme kennen. Darüber hinaus verfügt unsere Produktion über eine sehr hohe Fertigungstiefe. Das stärkt unsere technologische Unabhängigkeit und gibt uns viel Freiraum für die schnelle Umsetzung innovativer Plantafel-Produkte und kundenspezifischer Sonderlösungen für fast alle Branchen. Beides – umfassende Methodenkenntnis und hohe Fertigungstiefe – heben uns übrigens vom Wettbewerb ab.

Das sind aber doch seit jeher die starken Seiten von WEIGANG – wofür brauchte es dann ein Modernisierungsprogramm?

Jahn: Weil es an der Zeit war, sowohl die internen Strukturen als auch die Präsenz im Markt zu verbessern und sie den neuen Anforderungen auf der Anwenderseite – Stichwort Industrie 4.0 – anzupassen; weil es an der Zeit war, sich auf die Kernkompetenzen zu besinnen und das Portfolio zu bereinigen – etwa durch den Abschied vom Paternosterbau. Und weil es an der Zeit ist, die Stärken des Unternehmens zielgerichtet auch für die Entwicklung neuer, innovativer Systemprodukte einzusetzen, bei denen sowohl neue Technologien als auch neue strategische Partnerschaften eine tragende Rolle spielen.

Könnten Sie erläutern, was Sie mit „neue Technologien“ meinen?

Jahn: Ein Paradebeispiel für den Einsatz neuer Technologien sind die ersten Systemprodukte unseres jüngsten Geschäftsbereichs WEIGANG.NEO. Dabei handelt es sich um hybride Plantafelsysteme, bei denen die Kommunikation zwischen klassischen Organisationsmitteln und modernen Visualisierungstools wie etwa Smartphones und Tablet-PCs durch RFID-Technik, spezielle IT-Schnittstellen und Datenbanken sichergestellt wird. Diese Systeme verbinden Tradition und Digitalisierung und bieten in Betrieb und Produktion eine maximale Transparenz über die laufenden Prozesse. Zugleich verkörpern sie einen organisatorisch-technologischen Brückenschlag in die Welt von Industrie 4.0!

Und worauf bezieht sich Ihr Hinweis auf die „neuen strategischen Partnerschaften“?

Jahn: Auf diesem Gebiet haben wir große Fortschritte erzielt. Ein aktuelles Beispiel für unsere neuen Strategie-Partnerschaften ist – neben der inzwischen engen Zusammenarbeit mit dem Labor für Produktionsarchitektur der Zukunft an der Hochschule Rosenheim – unsere Kooperation mit den Transformations-Spezialisten von Launchlabs in Berlin. Von hier erhalten wir viele belebende Impulse vor allem aus den Bereichen Agiles Management und Design Thinking.

Welchen Nutzen ziehen denn ihre Kunden zukünftig aus den Ergebnissen dieser Partnerschaften?

Jahn: Unsere Kunden profitieren davon in vielerlei Hinsicht. Denn während einige unserer Kooperationspartner direkt mit eingebunden sind in die konkrete Entwicklung neuer kundengerechter Systemprodukte zur Organisation und Visualisierung, arbeiten wir mit anderen in zukunftweisenden Forschungsprojekten zusammen, deren Erkenntnisse unmittelbar einfließen in die Methodenkompetenz unserer Vertriebskollegen.

Lässt sich ein solches Forschungsprojekt näher beschreiben?

Jahn: Beispielhaft möchte ich das Projekt proto-lab der HS Rosenheim nennen. Hier sind wir eine von sieben Firmen, die sich mit den konkreten Anforderungen der Fabrik der Zukunft befassen. Dabei geht es etwa um die Frage, wie weit sich die fertigungstechnischen Strukturen produzierender Unternehmen durch den Einfluss des Internets verändern – zum Beispiel durch den Paradigmenwechsel vom anbieterorientierten Push- zum nachfragegeregelten Pullprinzip. Mit unseren NEO-Systemlösungen können wir diesen Wandel bereits heute abbilden und die dafür nötigen Veränderungsprozesse in den Unternehmen aktiv unterstützen.

Welche Maßnahmen haben Sie denn jetzt noch auf Ihrer Modernisierungs-Agenda?

Jahn: Vieles ist bereits umgesetzt oder auf den Weg gebracht. Und wir sind sicher, dass wir damit wichtige Grundlagen gelegt haben für eine langfristig erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens. Aktuell sind wir jetzt noch auf der Suche nach einigen neuen Mitarbeitern für den Vertrieb, für die das Thema „Lifetime Learning“ kein Fremdwort ist. In 2018 werden wir dann auf zahlreichen Fachmessen präsent sein. Hier werden wir weitere neue Plantafel-Lösungen vorstellen und auch das neue Selbstverständnis von WEIGANG kommunizieren.

Herr Jahn, wir danken Ihnen für das Gespräch.

www.weigang.de

 

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