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Bei den Spenden lassen sich ein paar Euro Steuern sparen. Denn bei kleinen Beträgen schaut der Finanzbeamte nicht so genau hin und akzeptiert den Abzug als Sonderausgaben. Dieser Rat wird oft hinter vorgehaltener Hand als `Spartipp´ gegeben. Hierbei werden Ausgaben für den guten Zweck in der Steuererklärung deklariert, obwohl sie überhaupt nicht getätigt worden sind. Dabei werden Beträge knapp unter 200 € angesetzt. Das ist die Schwelle, unter der keine offizielle Spendenbescheinigung notwendig ist.


Ein neuer Trick ist es, beispielsweise 8 € zu spenden und auf dem Überweisungsträger dann handschriftlich eine Null anzufügen. Dann werden 80 € beim Finanzamt geltend gemacht, die Steuerersparnis liegt über dem tatsächlich bezahlten Betrag. Wird das dann bei zehn Spendenbelegen im Jahr gemacht, ergibt sich schon eine ordentliche Steuerersparnis, die je nach eigener Progression unterschiedlich ausfällt.

Zwar werden Spenden ohne Beleg bis 200 € ohne Nachweis anerkannt, einen Anspruch auf Anerkennung haben Steuerzahler aber nicht. Oft erfolgt der Hinweis im Steuerbescheid, dass die Spenden im Folgejahr nur gegen Belege akzeptiert werden. Dann müssen Kontoauszüge vorgelegt werden, aus denen ersichtlich ist, ob die Buchung tatsächlich durchgeführt wurde.

Fällt dem Finanzbeamten auf, dass ihm gefälschte Spendenquittungen präsentiert worden sind, gibt er den Fall an die Bußgeld- und Strafsachenstelle weiter. Selbst bei kleinen Beträgen liegt eine versuchte Steuerhinterziehung in Verbindung mit einer Urkundenfälschung vor. In einem aktuell in Rheinland-Pfalz aufgetauchten Fall wurde ein Spender wegen einer erhofften Steuerersparnis von 360 € zu einer Strafe von insgesamt 8.400 € verurteilt und gilt nunmehr als vorbestraft.

 

VSRW-Verlag Dr. Hagen Prühs GmbH, Bonn

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