Interview mit Ernst Raue, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG: „Die CeBIT spielt in einer eigenen Liga - und spielt da an der Spitze.“

"Flexibilität ist der CeBIT in die Gene geschrieben"

Die Struktur der diesjährigen CeBIT (1. bis 5. März) hat sich geändert. Vier spezialisierte Plattformen sollen stärker denn je darauf hinweisen, dass die weltweit größte ITK-Messe mehr als eine Produktschau der 4.200 Aussteller ist. Lösungen für Unternehmen stehen im Vordergrund der Plattformen CeBIT pro, CeBIT gov und CeBIT lab. Mit CeBIT life will die Veranstaltung in Hannover vor allem Hightech-Begeisterte anlocken. Im Fokus stehen die Themen Smart Home, Web und Media sowie Musik und Games. Chefbüro-Mitarbeiter Wolfgang Kühn sprach mit Ernst Raue, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG, über die neue Struktur, die Zukunft der CeBIT und die Ausrichtung auf professionelle Anwendungen in Unternehmen und öffentlichen Institutionen.

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Chefbüro online Interview August 2009 mit Marketingberaterin Birgit Jordan, jordanize! zum Thema: Pecha Kucha - PowerPoint wird Kult
CB: Frau Jordan, was ist eigentlich Pecha Kucha?

bjordanPecha Kucha ist eine Vortragstechnik, welche in Tokio, im Februar 2003, von den Architekten Astrid Klein und Mark Dytham im Rahmen einer Designveranstaltung erstmals verwendet wurde. Dabei wird ein mündlicher Vortrag durch genau 20 Bilder oder Folien begleitet. Für jede Folie hat der Redner exakt 20 Sekunden Zeit.

Nach dem weltweiten Siegeszug dieses starren Präsentationsformats in der kreativen Szene nutzen immer mehr Mitarbeiter aus Marketing und Vertrieb das Pecha-Kucha-Format für Ihre geschäftlichen Präsentationen. Zuhörer profitieren davon, dass der Sprecher schnell „auf den Punkt kommt“ und die Informationen spannend präsentiert.

CB: Und was ist dabei Kult?

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Chefbüro online Interview Juni 2009 mit Dipl.-Ing. Ulf Freiberg,
Vorstandsvorsitzender des VOI- Verband Organisations- und Informationssysteme

CB: Herr Freiberg, seit 10 Jahren sind Sie Mitglied im Vorstand des VOI- Verband Organisations- und Informationssysteme e.V. und jetzt wieder der Vorstandsvorsitzende. In dieser Zeit haben Sie viele Schlagworte, Akronyme und Entwicklungen erlebt. Welche Entwicklung ist Ihnen die wichtigste und warum?
ulf freiberg_sFür mich steht Enterprise 2.0 für die wichtigste Entwicklung der letzten Jahre. Endlich wieder ein neuer Trend, der eine unternehmerische und keine technologielastige Botschaft sendet. Und das meine ich ernst. Leider hat diese Entwicklung noch nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdient. Das mag daran liegen, dass sie mehr von den Anwenderunternehmen selbst, als von den Analysten der IT-Branche verinnerlicht wird. Letztere sind ja aktuell damit beschäftigt, den zuletzt propagierten Technologietrend namens SOA zu Grabe zu tragen. Und das genau so „laut“ wie sie ihn seinerzeit in den Himmel gehoben haben. Übrigens stand ich dieser Technologiediskussion schon 2005 auf der Chefbüro-Veranstaltung „Timmendorfer Strandgespräche“ sehr kritisch gegenüber, meine Auffassung regte damals einige Gemüter zur Diskussion an.
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PDF/A – ein ISO-Standard mit Format
Beim Stichwort Langzeitarchivierung beginnen wahrscheinlich einige zu gähnen, klingt das doch zunächst nach verstaubten Akten und dunklen Kellern. Spätestens aber nach Unglücksereignissen, deren Folgen auch die Zerstörung vieler Dokumente zur Folge hatten, ist das Thema plötzlich wieder im Mittelpunkt der Diskussion.  Wie überliefern wir im heutigen Informationszeitalter das Wissen unserer Zeit, wie das unserer Ahnen an zukünftige Generationen?
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Unternehmensweite Dokumentenlogistik im Blickpunkt des VOI Competence Center Postbearbeitung (CCPB) auf der CeBIT 2009

Geschäftsprozesse werden häufig von Dokumenten angestoßen, die per Post, Fax oder E-Mail im Unternehmen eintreffen. Diese Dokumente werden häufig manuell sortiert, verteilt und oft auch von Hand verarbeitet - eine langwierige und kostenintensive Angelegenheit. Die Alternative heißt: Unternehmensweite Dokumentenlogistik auf digitaler Basis. Die Dokumentenlogistik behandelt alle Prozesse des Transports (Workflow, physischer Transport), der Lagerung (Speicherung, Ablage, Archiv), des Wandelns (Drucken, Kopieren, Scannen) von der Erstellung bis zur Verwendung und Ablage der Dokumente. Lesen Sie den vollständigen Beitrag

Automatisierte Rechnungsverarbeitung – status quo: Steinzeit

Die wenigsten Unternehmen in Deutschland verarbeiten ihre eingehenden Rechnungen automatisiert. Das ist das Ergebnis einer von der Chefbüro-Online-Redaktion durchgeführten Befragung bei Softwarehäusern und Dienstleistern, die entsprechende Lösungen anbieten.

Täglich gelangt eine Vielzahl Rechnungen in die Unternehmen. In diesem Jahr wurden und werden schätzungsweise rund sechs Milliarden Rechnungen in Deutschland von Unternehmen auf dem Postweg als Papierrechnung verschickt. Deren Bearbeitung umfasst zahlreiche Arbeitsschritte, die....... zum vollständigen Beitrag

Die Ausrichtung von IT-Services an den Geschäftszielen steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Die IT-Abteilungen konzentrieren sich auf die Reduzierung der IT-Kosten, statt ein effektiver Partner der Fachabteilungen zu sein. Umdenken tut Not. Dies belegt die Studie „IT Service Management – Aligning IT with Business“ des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens IDC.

Mehr dazu: IT Service Management – Aligning IT with Business

 

klaes-08-2007-webHerr Klaes, die diesjährige DMS EXPO steht unmittelbar bevor. Sie sind der Gründer der DMS  und waren viele Jahre der Veranstalter.
Wie geht es Ihnen heute und haben Sie den Schritt, sich von der DMS zu trennen, je bedauert?

Meiner Frau und mir geht es recht gut. Die Frage, ob wir den Schritt, und von der DMS zu trennen, bedauern, ist so eigentlich nicht zu beantworten. Als 1999 die DMS eine Größe erreicht hatte, die wir als Zwei-Mann-(oder besser Mann-und-Frau-)Unternehmen aufgebaut hatten, waren wir froh, in Advanstar einen starken Partner gefunden hatten, der uns einen großen Teil der finanziellen Verantwortung abgenommen hatte. Auch waren wir ja in den zwei Folgejahren noch immer „im Geschäft“. Dass dann Advanstar ein neues Management versuchte zu etablieren und wir die DMS nur noch als Zuschauer erleben durften, war schon hart. Von jetzt auf gleich nichts mehr mitgestalten zu dürfen, war wie die Einfahrt in einen Tunnel. Hinzu kam, dass in dieser Zeit auch der gesamte Markt nach dem 11. September 2001 ins Taumeln geriet. Im Nachhinein muss ich sagen: Hätten sich Holger Glang und Jörg Schmale in dieser Zeit nicht so engagiert für die DMS eingesetzt, wer weiß, ob es sie heute noch gäbe. Heute freue ich mich, dass es der DMS nach dem Wechsel nach Köln Jahr für Jahr besser geht. Um ihre erfolgreiche Zukunft ist mir nicht bange.
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