(11. Oktober 2018) ibml launcht seine Scanner der DS-Serie neu. Seit Oktober bietet der US-amerikanische Hersteller intelligente Scanner, die nach dem Vorbild der großen Scanstraßen Funktionen anbieten, die so bisher in keine Desktop-Scanner integriert sind. Ziel ist es, die Prozesse in den Scanproduktionen zu automatisieren und wesentlich zu beschleunigen. Chefbüro sprach mit Steffen Unmuth (Bild), Sales Director bei ibml.

Unmuth Steffen ibml Quelle ibml

Chefbüro: ibml launcht die Scanner der DS-Serie neu. Mit welchen neuen Features gehen Sie auf Ihre Kunden zu?
Steffen Unmuth: Wir haben unsere Scanner mit mehreren Funktionen upgedated. Die Kunden erhalten Scanner mit ISIS-Unterstützung, mit Twain-Unterstützung und unsere Geräte sind jetzt auch von KOFAX zertifiziert. Damit können die Anwender alte Scanner ihrer Produktion mit unseren Desktop-Geräten ersetzen.

Chefbüro: Welche Vorteile bekommen die Produktionsverantwortlichen mit den neuen Scannern, die ihnen die Geräte anderer Hersteller nicht liefern können?
Steffen Unmuth: Wir sind als Hersteller der großen Scanstraßen bekannt. Und diese großen, intelligenten Erfassungslösungen gibt es jetzt auch für kleine Volumina. Dafür haben unsere Entwickler in die Desktop-Scanner einige entscheidende Funktionen der Scanstraßen mit integriert. Beispielsweise deren Sortierfunktion und deren Intelligenz

Chefbüro: Sie versprechen die Beschleunigung der Scanproduktion?
Steffen Unmuth: Mit unserer Unterstützung werden unsere Kunden ihre Produktion bei der Vorbereitung und bei der Nachbearbeitung beschleunigen. Bei der Vorbereitung ist ein herausragendes Feature der linksbündige Einzug. Der unterscheidet die ibml-Scanner von fast allen anderen Geräten auf dem Markt. Denn damit wird die Vorbereitung des Scangutes extrem verkürzt: Der Stapel des Belegguts wird lediglich auf die linke obere Ecke gerüttelt. Jetzt können alle Dokumentengrößen problemlos von einem Stapel gescannt werden. Bei gemischtem Beleggut ist der linksbündige Einzug ist ein riesiger Vorteil.

Chefbüro: Die Neuerungen betreffen aber nicht nur die Dokumentenvorbereitung, sondern auch die Nachbearbeitung?
Steffen Unmuth: Die Scanner haben zwei Ausgabefächer und in ihnen arbeitet die Software, die die Dokumente in diese zwei Fächer sortiert. Unsere Alleinstellung ist, dass unsere Scanner ohne bemerkbaren Geschwindigkeitsverlust die Dokumente sortieren. Von Scannern anderer Anbieter berichten unsere Kunden über Geschwindigkeitsverluste von bis zu 50 Prozent.
Unsere DS-Scanner dagegen sind schnell und zuverlässig - etwa beim Aussortieren der Trennblätter, sie trennen Dokumente mit Barcode oder Batchcode. Dazu erkennen die Scanner den Barcode auf dem Dokument und entscheiden, in welches Fach dieses Dokument sortiert wird. Damit sparen die Scanproduktionen einen großen Teil der manuellen Nachbearbeitung.

Chefbüro: Das ist die statische Sortierung, die im Scanner integriert ist. Mit welchen Funktionen werden die Geräte „intelligent“?
Steffen Unmuth: Das sind zum Beispiel Validierungsprüfungen in der Software - ist ein Beleg gültig oder ungültig? Ist ein Dokument unterschrieben oder nicht? Die Software erkennt die Pflichtfelder und sortiert alle Dokumente in das zweite Ausgabefach, die nicht korrekt ausgefüllt sind. Die Software erkennt, ob ein Feld ausgefüllt ist. Sie kann allerdings nicht lesen, was in dem Feld steht. Interessierte Kunden können sich in verschiedenen Demo-Centern unserer Partner anschauen, was die Geräte leisten und wir stellen auch gerne Scanner als Probegeräte zur Verfügung.

Das Interview für Chefbüro führte Christian Raum

www.ibml.com

Datenschutzrichtlinie