(30. November 2018) Für einen internationalen Onlineshop ist es heutzutage wichtig, in den Sprachen seiner Zielgruppen zu kommunizieren. Dafür müssen sowohl technische als auch sprachliche Voraussetzungen erfüllt sein. Bei der Internationalisierung die Website sollte diese so gestaltet sein, dass sie in einem zweiten Schritt an verschiedene regionale, sprachliche und kulturelle Gegebenheiten angepasst, sprich lokalisiert werden kann.

 Toptranslation OnlineshopsWas dabei beachtet werden muss, zeigen die folgenden fünf Tipps auf:

1. Die richtige Kodierung
Eine mehrsprachige Website muss verschiedene Schriftsysteme integrieren können, denn nicht jede Sprache setzt sich aus lateinischen Buchstaben zusammen. Deshalb empfiehlt sich die UTF-8-Kodierung (8-bit Unicode Transformation Format). Mit diesem Unicode lassen sich z.B. auch das arabische und kyrillische Alphabet problemlos einbetten.

2. Variables Layout
Das Layout einer internationalen Webpräsenz sollte sich sprachenspezifisch anpassen lassen. Elemente der Benutzeroberfläche sollten daher nicht im Quellcode festgeschrieben werden, damit diese jeweils geändert werden können. Zu beachten ist auch, dass Textlängen von Sprache zu Sprache variieren können.

3. Eigene Seitenstruktur für jede Sprache
Oft müssen Anwendungen wie der Warenkorb oder Bezahlverfahren individuell für die einzelnen Zielmärkte angepasst werden. Deshalb sollte von vornherein für jede Sprache eine eigene Seitenstruktur erstellt werden, die dann für jedes Land angepasst werden kann. So können Sie auch Content vermeiden, der für bestimmte Länder völlig belanglos ist und ihn für relevante Regionen beibehalten.

4. Professionelle Lokalisierung
Kommen wir nun zum Herzstück eines jeden Onlineshops: dem Content. Damit Botschaften bei den richtigen Zielgruppen ankommen, ist es in der heutigen Informationsflut unerlässlich, in deren Sprachen zu kommunizieren. Von daher sollte auf professionelle Übersetzungsdienstleister zurückgegriffen werden, die nach ISO 17100 zertifiziert sind (internationale Norm für Übersetzungsdienstleister). Die Texte sollten ausschließlich von Muttersprachlern erstellt oder zumindest korrigiert werden, die Berufserfahrung und idealerweise zusätzliche Expertise in der relevanten Branche vorweisen können. Zudem sollten sie am Ort der potenziellen Kunden sitzen. Denn nur so können kultur- und regionalspezifische Besonderheiten beachtet werden. Es macht nämlich durchaus einen Unterschied, ob beispielsweise mexikanische oder spanische, englische oder australische Kunden angesprochen werden. Mit gut lokalisierten Seiten verkaufen Sie letztendlich mehr, weshalb es sich durchaus lohnt, für gute Inhalte etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen.

5. Den richtigen Partner finden
Insbesondere Onlineshop-Betreiber sollten sich für einen Fachübersetzungsdienstleister entscheiden, der zugleich benutzerfreundliche Lösungen für Shopsysteme anbieten kann. Zum Beispiel können über das Einrichten einer Schnittstelle Texte direkt angefordert und bezogen werden, was das aufwendige Verwalten von mehrsprachigen Dokumenten und somit kostspielige Arbeitsstunden erspart. Auch sollte der Dienstleister mit modernen Übersetzungssoftwares arbeiten, um das Übersetzungsmanagement so reibungslos und effizient wie möglich zu gestalten (sog. CAT-Tools). Beispielsweise erkennt ein Translation Memory bereits übersetzte Passagen automatisch und schlägt sie dem Übersetzer vor. Dieser kann dann entscheiden, ob er die Wiederholung mit einem Klick übernimmt oder sie überschreibt. Terminologiedatenbanken sorgen für eine einheitliche Unternehmenssprache, auch wenn mehrere Übersetzer an einem Text arbeiten.

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