(13. Mai 2019) Vakanzen in Unternehmen bleiben zu lange unbesetzt. Erfahrene Manager auf Zeit sind eine Lösung, derer sich immer mehr Mittelständler bedienen, wie die Dachgesellschaft Deutsches Interim Management (DDIM) bestätigt: Im Jahr 2019 werden erstmals mehr als 10.000 Interim Manager auf den oberen Führungsebenen tätig sein.

Oesterling Axel Aurum Interim

Steigender Topmanager-Mangel in Deutschland
Der Fachkräftemangel hat die oberste Führungsebene erreicht: Neben Ingenieuren, Ärzten oder Forschern mangelt es zunehmend an geeigneten Topmanagern. Das geht aus einer Untersuchung des Basler Forschungsinstituts Prognos hervor: Im Bereich des oberen Managements wird es im Jahr 2020 etwa 3,3 Prozent weniger geeignete Führungskräfte geben als benötigt – bis 2030 erweitert sich die prognostizierte Lücke sogar auf 7,6 Prozent. Als Hauptgrund für den Mangel an Führungskräften führt Prognos die zunehmende Überalterung der deutschen Gesellschaft an. Hinzu kommt, dass nur 13 Prozent der sogenannten ‚Generation Y’ für ihre berufliche Zukunft eine Führungsposition als Topmanager, Geschäftsführer oder Unternehmensinhaber anstreben, wie eine Studie des Personaldienstleisters Manpower im Oktober 2017 ergeben hat.

Hohe Fluktuation bei Akademikern
Auch die gegenwärtige positive Arbeitsmarktlage, die einen Überschuss an Stellen und somit auch eine hohe Fluktuation mit sich bringt, setzt dem Mittelstand personalwirtschaftlich zu – so mussten im Jahr 2017 rein rechnerisch 31 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Akademikerstellen in Deutschland neu besetzt werden, wie das Kölner Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) ermittelt hat. Die Gründe für die hohe Fluktuationsrate im akademischen Umfeld sind so plausibel wie vielseitig: Eine mangelnde Attraktivität des Unternehmensstandorts, stark differierende Gehaltsvorstellungen oder auch das omnipräsente Thema Work-Life-Balance begünstigen den Drang nach beruflicher Veränderung in Zeiten des Überangebots an offenen Stellen. Und somit das Entstehen von Vakanzen, die teils über Monate nicht neu besetzt werden können – der personalwirtschaftliche Worst Case für jedes mittelständische Unternehmen.

Effektive Überbrückung von Vakanzen durch Interim Manager
Aufgrund der aktuellen Arbeitsmarktlage ist die Nachfrage nach gut ausgebildeten Experten mit fachspezifischem Know-how und exzellenten Management-Skills stark gestiegen – und davon profitiert das Interim Management. Laut einer Umfrage der Worldwide Interim Leadership Group liegt Deutschland aktuell auf Platz eins der weltweiten Rangliste für Interim Mandate. Mit einem prognostizierten Gesamthonorarvolumen von über 2 Milliarden Euro stehen für die Interim Management Branche also alle Zeichen auf Wachstum – das bestätigt auch Axel Oesterling, Geschäftsführer des Düsseldorfer Interim Management Providers Aurum Interim: „Vakante Stellen bergen unternehmerische Risiken und kosten Geld. Hochqualifizierte Führungskräfte und Topmanager sind hierzulande jedoch Mangelware. Angesichts dieser Entwicklung hat das Thema Interim Management für die Vakanzüberbrückung spürbar an Relevanz gewonnen – der Mittelstand schätzt vor allem die kurzfristige Verfügbarkeit der Interim Manager.“

Die Vorzüge des Interim Managements
Externe Expertise, Flexibilität und ein extrem schnelles Onboarding – diese Attribute machen den Interim Manager zur kurzfristig einsetzbaren Geheimwaffe bei personellen Engpässen. Zudem verbindet er fundierte Fachkompetenz mit dem Know-how eines Top-Managers, wie Axel Oesterling erläutert: „Dadurch kann er nicht nur Strategien entwickeln, sondern diese auch in kürzester Zeit ergebnisorientiert umsetzen.“ Als führender Interim Management Provider vermittelt Aurum Interim Führungskräfte und Top-Manager auf Zeit, vom Geschäftsführer bis zum Linienmanager, vom Projektmanager bis zum Spezialisten, die genau diese Kriterien erfüllen und damit die personellen Bedürfnisse des Mittelstands decken – und zwar schnell, flexibel und branchenübergreifend. „Sich einen Interim Manager ins Unternehmen zu holen, ist eine zeitgemäße Antwort auf kurzfristigen Bedarf oder wichtige Projekte“, so die Einschätzung von Dr. Marei Strack, Vorstandsvorsitzende des DDIM. Genauso sieht es auch Axel Oesterling: „Der deutsche Mittelstand hat erkannt, dass man heutzutage in puncto Recruiting wesentlich flexibler und vor allem schneller sein muss, um Vakanzen erfolgreich zu überbrücken. Die ‚Führungskraft auf Zeit’ hat sich in der deutschen Wirtschaft etabliert.“

Autor: Axel Oesterling (Bild), Geschäftsführer von Aurum Interim Management

www.aurum-interim.de

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