(24. Mai 2019) Heute sind mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer in irgendeiner Weise mobil tätig. Sie verlassen sich auf Technik, um ihre Aufgaben unabhängig von ihrem Standort zu erfüllen.

 

Mennecke Stefan SOTIEgal ob Außendienstler in sämtlichen Branchen, Kuriere, Pflegedienste und Krankenschwestern, oder Einzelhandelsmitarbeiter – alle setzen darauf, dass sie immer und von überall Zugriff auf alle nötigen Informationen haben. Kein Wunder also, dass immer leistungsfähigere, mobile und mit dem Internet verbundene Geräte sowie die darauf installierten Anwendungen unsere Arbeitsweise verändert haben. Unternehmen stehen also unter Druck, die Mitarbeiter entsprechend auszurüsten, um die Produktivität inner- und außerhalb des Büros zu steigern, Störungen von Lieferketten oder Maschinen zu verhindern oder zu überbrücken und gleichzeitig Unternehmens- und Kundendaten zu schützen. Wenn dabei etwas schief läuft, kann das ernsthafte Konsequenzen für Mitarbeiter und Unternehmen haben.

Derzeit setzen Mitarbeiter beim Umgang mit mobilen Lösungen mehr auf Quantität als auf Qualität: viele nutzen die EMM-Lösungen des eigenen Unternehmens nicht sinnvoll. Tatsächlich hat nur jeder Fünfte einen vollständigen Überblick über alle im Einsatz befindlichen mobilen Endgeräte wie Telefone, Tablets, POS-Systeme, Scanner oder andere mit dem Internet verbundene Hardware, wie eine aktuelle SOTI-Studie zeigt. Unternehmen bleiben hinter ihren Möglichkeiten zurück. Deshalb müssen geschäftskritische Mobilitätslösungen weiter modernisiert und so die Performance des gesamten Unternehmens optimiert werden.

Gründe für den Ausfall mobiler Mitarbeiter
Ausfallzeiten wirken sich in zwei Bereichen aus: auf das Geschäft und auf den menschlichen Faktor eines Unternehmens – seine Mitarbeiter. Es ist kein Geheimnis, dass Unternehmen aufgrund von Ausfallzeiten weltweit Milliarden Euro Umsatz verlieren. Viel schwieriger ist es, die Folgen für die Mitarbeiter zu bewerten, die durch Ausfälle hohe Stresslevel erreichen und vielleicht sogar um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes fürchten.
Verbindungsabbrüche oder schlecht funktionierende Anwendungen haben Produktivitätsverluste und Supportkosten zur Folge. Unsere SOTI-Studie zeigt, dass sich diese jährlich auf fast 20.000 US-Dollar pro mobilen Mitarbeiter belaufen. Jede Störung innerhalb einer einzigen Schicht kann zu Ausfällen von bis zu 100 Minuten oder 23 Prozent der möglichen Leistung führen.

Gründe für Ausfälle sind vielfältig und betreffen sowohl Hard- als auch Software. Aufgrund der Vernetzung der Geräte ist es wenig verwunderlich, dass die Hälfte der in der SOTI-Studie Befragten angab, dass vor allem Netzwerk- beziehungsweise Konnektivitätsprobleme für Ausfälle verantwortlich sind. Ein Drittel sind Softwareprobleme bei Sicherheits- und Zugriffskontrolle sowie mit dem Betriebssystem. Erstaunlicherweise beklagt zudem ein Drittel Ausfälle aufgrund von Akku-Problemen – und das in einer Zeit, in der Powerbanks wohl zur Grundausstattung jeder Handtasche gehören.
Mit der wachsenden Zahl an mobilen Arbeitskräften, die an Standorten außerhalb der Firma sein können, steigt zudem die Gefahr, dass Geräte verloren gehen oder gestohlen werden. Auch das kann zu Ausfallzeiten führen.

How to: Ausfallminimierung
Um die Auswirkungen von Ausfällen zu minimieren, müssen die mobilen Geräte für die IT Abteilung inventarisiert bzw. sichtbar sein und aus der Ferne verwaltet werden können. Außerdem gilt es, folgende Punkte zu beachten:

  • Bereitstellung mobiler Geräte: Aktivieren und Registrierung der Geräte, die die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens erfüllen. Danach müssen die Nutzer authentifiziert werden und ihre mobilen Geräte entsprechend konfiguriert werden – inklusive Bereitstellung aller benötigten Apps.
  • Verwaltung mobiler Geräte: Das Unternehmen muss jederzeit Überblick über alle vorhandenen und im Einsatz befindlicher Geräte haben. Sie sollten zentral verwaltet werden, um Aktualisierungen durchführen, neue Richtlinien einführen und neue Konfigurationen einstellen zu können.
  • Sicherung mobiler Geräte: Der Schutz der Geräte und der gespeicherten sowie verarbeitenden Daten muss gewährleistet sein. Dies ist durch Verschlüsselungs- und Passcode-Richtlinien, aber auch durch das Sperren bestimmter Gerätefunktionen möglich.

Enterprise Mobility Management ist für Unternehmen, die geschäftskritische Daten auf unterschiedlichen Geräten im Einsatz haben, von zentraler Bedeutung. Das reicht jedoch manchmal nicht aus. Viele Firmen stehen heute vor der Herausforderung, zeitnah und kostengünstig mit der Nachfrage nach mobilen Anwendungen Schritt zu halten. Oftmals existieren jedoch keine fertigen Apps, die die Bedürfnisse des Unternehmens abdecken. Daher entwickeln manche Organisationen diese selbst, was durchschnittlich fünf Monate dauert und etwa 55.000 US-Dollar kostet: Mit unserer SOTI ONE-Plattform können die umfangreichen Herausforderungen an die Mobilität innerhalb Unternehmen gemeistert werden – einschließlich Kosten, Komplexität und Ausfallzeiten von Geräten.

Autor: Stefan Mennecke (Bild), Regional Director Central & Southern Europe bei SOTI

https://soti.net

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