(21. Juni 2019) Digitalisierung ist derzeit das Schlagwort in der Diskussion über die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Im Mittelstand ist die Bereitschaft groß, aktiv zu werden, doch vielen scheint es als Mammutaufgabe.

 

Noesse Andre Noesse Quelle NoesseEs mangelt an Zeit, personellen und an finanziellen Ressourcen, um das Projekt konsequent durchzuziehen. Doch ein sinnvoller Anfang lässt sich auch mit einfachen, ersten Maßnahmen machen. Der Leverkusener IT-Dienstleister Nösse Datentechnik mit Geschäftsführer André Nösse (Bild) exerziert dies erfolgreich mit seinen Kunden mit der Plattform JobRouter.

Um die "Digitalisierung" seines Unternehmens kommt kein Manager heute mehr herum. Doch das Angebot von Diensten und Produkten, die sich den Unternehmen für die Digitalisierung andienen, ist schwer überschaubar. Unklar ist auch, wie ausgereift und wie zukunftsfähig die Lösungen sind. Die Angst der Verantwortlichen ist groß, sich in Abhängigkeiten zu begeben, die sie später bereuen könnten.

Statt sich gleich ans große Ganze zu wagen, empfehlen die BPM-Experten von Nösse Datentechnik auf eine Strategie der kleinen Schritte. "Wir machen die Erfahrung, dass es wesentlich nachhaltiger ist, mit einzelnen Geschäftsprozessen zu beginnen. Aber es muss gewährleistet sein, dass dafür eine Plattform für Digital Process Automation (DPA) genutzt wird, mit der sich die einzelnen digitalisierten Abläufe dann verknüpfen und automatisieren lassen", empfiehlt Manuel Fernandez, Spezialist für Digitalisierungsprozesse beim IT-Dienstleister Nösse Datentechnik.

Das Systemhaus setzt deshalb bei seinen Kunden auf die vom gleichnamigen Mannheimer Unternehmen entwickelte Plattform JobRouter. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Low-Code-Plattform. Das heißt, dass sie nach der Inbetriebnahme von Unternehmen auch dann sehr leicht angepasst werden kann, wenn nur sehr geringe oder gar keine Programmierkenntnisse vorhanden sind.

Ideal eignen sich für den Digitalisierungseinstieg Prozesse, von denen Mitarbeiter direkt einen Nutzen haben. Urlaubsanträge, Reisekostenabrechnungen, Krankmeldungen und Vertragsverwaltung sind Workflows, mit denen Unternehmen am häufigsten mit der Digitalisierung beginnen. Etwas aufwendiger, weil bei jedem Unternehmen individuell, ist die Digitalisierung des Rechnungsworkflows.

Einen gelungenen Einstieg in die Digitalisierung begleitete Nösse bei seinem Kunden Wilh. Schmitz GmbH Maschinen und Apparatebau aus Leverkusen Opladen. Zwar nutzt die Firma bereits ein ERP-System zur Steuerung ihrer Geschäftsprozesse, aber damit war es der Geschäftsführung nicht möglich, den Stand der diversen Projekte und den Status der dazugehörigen Lieferungen sowie die Fortschritte beim Einholen erforderlicher Genehmigungen jederzeit im Blick zu behalten. Mit Unterstützung von Nösse Datentechnik und auf Basis von JobRouter entwickelte das Unternehmen daher eine "eigene" Lösung: In einer Projektmappe wurden zu jedem Projekt alle jeweils erforderlichen Informationen zusammengetragen. Dazu zählt etwa der E-Mail-Verkehr der Beteiligten. Sie ist aber weit mehr als eine Datensammlung. So können sich die am Projekt Beteiligten bei Fragen direkt per Chat austauschen oder es werden automatisch Erinnerungen an bevorstehende Termine versandt. Zudem lassen sich über die Projektmappe auch Aufgaben verteilen - nachvollziehbar und für das gesamte Projektteam transparent.

Innerhalb weniger Wochen entstand auf Basis von JobRouter eine komplexe und sehr individuelle Lösung, die sich über flexible Schnittstellen in die bestehende Systemlandschaft einfügen lässt und die vorhandene Software um neue Funktionen erweitert.

JobRouter live erleben
Eine praktische Möglichkeit für seine Kunden und Interessenten, sich direkt bei den Experten für digitales Prozessmanagement zu informieren, eröffnet das Systemhaus Nösse Datentechnik am 4. September 2019 in Köln auf der "IT-LIVE 2019". Neben interaktiven Workshops und individuellen Projektgesprächen zu Themen wie etwa "Modern Workplace", "Cybersecurity" oder "Digitalisierung von Geschäftsprozessen" verspricht die beeindruckende Keynote von Extrembergsteiger Alexander Huber zu Analogien zwischen Berg und Beruf interessante Aspekte.

IT-LIVE 2019
4. September 2019 von 9-18 Uhr im Dock.One Köln
Informationen und Anmeldung: www.it-live.de

www.noesse.de

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