(02. Oktober 2019) Automatisierung, Internet of Things und DSGVO gehören zu den zentralen Themen deutscher Dienstleister- und Industrieunternehmen. Kein Wunder, wird doch mehr darüber gesprochen, wie wichtig die Trends sind und weniger darüber, was es braucht, um diese Entwicklungen in Angriff zu nehmen.

Lauchenauer David Myfactory Quelle Myfaktory

Dabei ist die Antwort darauf einfach: Es verlangt nach einer zuverlässigen Business Software, die diese Trends umsetzen kann. Besondere Bedeutung kommt hierbei dem Enterprise Resource Planning (ERP) zu, das mehr kann als nur Kapital, Personal und Material verwalten. Doch welche Funktionen sind heute gefragt?

Customer Relation: Mit Automatisierung ein ganzheitliches Kundenbild schaffen
Wer als Firma einen 360-Grad-Blick auf seine Kunden haben will, muss Daten automatisiert speichern. Damit sind aber nicht nur die Kontaktdaten gemeint, sondern auch alle Interaktionen zwischen Verkäufer und Käufer.

Ob Mail, Web-Formular oder Telefon – heute findet Kommunikation über verschiedene Kanäle statt. Damit zum Beispiel der Support bei einem Anruf nicht nur die Telefon-Historie, sondern auch alle Mails sehen kann, ist die automatische Kontaktanlage gefragt. Sie ordnet jegliche Kommunikation einem Ansprechpartner zu. Das spart Zeit und bietet jedem Berechtigten die Möglichkeit, alle Aktivitäten einzusehen.

Customer Support: Mit Internet of Things neues Geschäft generieren
Unternehmen werden immer vernetzter. Vor allem die Industrie macht sich die Vorteile von Internet of Things (IoT) zu Nutze. Hier lassen sich über Sensoren etwa Lagerbestände oder die Beschaffenheit von Produkten messen. Über das Internet werden die Daten an die verbundenen Systeme geschickt, zum Beispiel dem ERP-System.

Doch IoT kann auch neuen Umsatz generieren. Ein Hersteller von Zerspanungswerkzeugen zum Beispiel kann neben dem Vertrieb seiner Produkte neue Serviceleistungen anbieten. Das gelingt über den Einbau von Sensoren in jedes Werkzeug. Diese ermitteln den Grad der Abnutzung und senden diese Werte an das ERP-System des Herstellers. Ist der Wert kritisch, erhält das Service-Team eine Nachricht und kann sofort handeln. Das schafft zusätzliche Einnahmen und stärkt die Kundenbindung.

Customer Data: Mit Anonymisierung gesetzliche Vorgaben umsetzen
Die europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) sorgt immer noch für viel Wirbel. Denn jedes Unternehmen, das mit personenbezogenen Daten von EU-Bürgern umgeht, muss diese korrekt verarbeiten – ansonsten drohen hohe Strafen. Um das zu vermeiden, sollten Firmen für diese Aufgaben auf das ERP-System zurückgreifen. Gerade aus der Cloud helfen sie dabei, neue Vorgaben, schnell umzusetzen.

Die richtige Business Software hilft zum Beispiel dabei, sensible Kundendaten unwiederbringlich zu überschreiben oder zu vernichten. Voraussetzung dafür ist ein Anonymisierungsassistent. Er bildet die technische und organisatorische Grundlage für die Einhaltung des Datenschutzes.

Fazit: Wer Trends umsetzen will, braucht Business Software
Ob Customer Relation, Customer Support oder Customer Data – wer als Dienstleister- und Industrieunternehmen in diesen Feldern als Vorreiter gelten will, ist auf technologische Unterstützung angewiesen. Ohne Unternehmenssoftware wie ERP-Systeme bleiben Trends meist nur Luftschlösser.

Darum sind vor allem die Softwarehersteller gefragt, Themen wie Automatisierung, Internet of Things oder DSGVO zügig und flexibel umzusetzen. Nur wenn Business Software einen Beitrag zur Umsetzung von wirtschaftlich relevanten Trends leistet, erfüllt sie ihren Zweck im digitalen Zeitalter.

Autor: David Lauchenauer (Bild), Geschäftsführer und Gesellschafter der Myfactory Gruppe, Experte für Cloud-ERP

https://www.myfactory.com

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