(13. Juni 2018) Bereits bei der Erstellung kundenindividueller Auftragsangebote kommt es zur Aufnahme und Verarbeitung personenbezogener Daten. Insbesondere die am 25. Mai 2018 vollständig in Kraft getretene Datenschutzgrundverordnung stellt für viele Unternehmen in diesem Bereich eine weitere Hürde dar.

 

Stauch Matthias Intervista Quelle IntervistaCompliance-Grundsätze oder -Vorgaben können etwa während eines Informationsabflusses durch den Vertrieb verletzt werden – was zu einem nachhaltigen Reputationsschaden des Unternehmens führt. Um diesem Problem schon im Vorfeld entgegenzuwirken, bieten sich Softwares an, die Daten verarbeiten und in diesem Zuge die Einhaltung gesetzlicher Regelungen gewährleisten. „Gleichzeitig ermöglichen solche Programme, auf den zunehmenden Grad der Individualisierung flexibel einzugehen. Auf diese Weise unterbreitet der Vertrieb qualitativ hochwertig und sicher persönlich angepasste Angebote“, erklärt Matthias Stauch (Bild), Vorstand der INTERVISTA AG und Experte für Automatisierungslösungen.

Studie zeigt Stand der Dinge
Fast jedes fünfte Unternehmen hat in den letzten beiden Jahren gegen die Regeltreue verstoßen. Dies geht aus der aktuellen Studie „Compliance – Brennpunkte im Mittelstand“ von Ebner Stolz und dem F.A.Z.-Institut hervor. Jedoch haben 99 Prozent der großen und vier von fünf mittelständische Unternehmen das Risiko eines solchen Fehltritts bereits für sich erkannt. „Kommt es zu einer Missachtung der Vorgaben, gilt es für Betriebe neben einem immensen Vertrauensverlust auch beträchtliche Schadenssummen zu verkraften. Wer also rechtzeitig Vorkehrungen trifft, minimiert Risiken und steigert die eigene Effizienz, indem er Kosten für mögliche Strafen einspart. Letztlich gewinnt ein Unternehmen so auch an Ansehen“, betont Stauch. An oberster Stelle möglicher Compliance-Gefährdungen stehen dabei Themen wie die IT und der Datenschutz. „Diesen Gefahren wirken unter anderem rechtskonforme Prozesse sowie die Sicherung der Daten entgegen, indem Unternehmen zum Beispiel Abläufe in vertrauenswürdigen Rechenzentren durchführen“, führt Stauch fort.

Schnell und automatisch prüfen
Informationen effektiv verarbeiten und nutzen: Zunehmende Datenmengen, eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte und Dienstleistungen sowie das Verlangen nach individuell zugeschnittenen Angeboten machen den Einsatz digitaler Vertriebslösungen unabdingbar. Durch die Implementierung intelligenter Verträge etwa besteht keine zusätzliche Notwendigkeit für eine menschliche Schnittstelle zur Überprüfung und Bestätigung einzuhaltender Bedingungen. „Solche Smart Contracts prüfen zum Beispiel Vorgänge automatisiert auf Rechtssicherheit. Das Fehlerpotenzial wird eingedämmt und Abläufe können beliebig komplex sein. Gleichzeitig sorgen sie für die Einhaltung der Compliance-Grundsätze und tragen so zu einem langfristigen Vertrauensverhältnis zwischen Verbraucher und Anbieter bei“, erklärt der Automatisierungsexperte abschließend.

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