(15.09.2020) Seit der COVID-19 Pandemie wird verstärkt debattiert, mit welchen Tools und Lösungen die neue räumliche Distanz am effizientesten überbrückt werden kann.

Was in dieser Debatte allerdings häufig nicht berücksichtigt wird: Nur knapp jeder zweite Arbeitnehmer war in der Hochphase der Pandemie im März überhaupt im Homeoffice – so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Corona hat damit die Unterschiede zwischen verschiedenen Branchen nochmals deutlich gemacht. Während manche Unternehmen ihre Mitarbeiter von einem Tag auf den anderen ins Homeoffice schicken konnten, sind die Beschäftigten anderer Firmen trotz Lock-Downs täglich an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt. Das zeigt: Je nach Branche sind völlig unterschiedliche Arbeitsmethoden, -stile und -kulturen vorhanden – inklusive der Art, wie Kommunikation im jeweiligen Unternehmen funktioniert. Das hat tiefgreifende Auswirkungen auf die jeweils ideale Kommunikationsinfrastruktur. Worauf müssen verschiedene Branchen bei der Auswahl ihrer Kommunikationsinfrastruktur Wert legen, damit diese Mitarbeiter bestmöglich in ihrem Alltag unterstützt – und damit Konzepte wie Remote Working und Homeoffice überhaupt erst funktionieren können?

Büro: Optimale Unterstützung im Tagesgeschäft durch modernste Technologie
Von kaum einem Büroarbeitsplatz ist das Telefon als Kommunikationsmedium wegzudenken. Gerade mit dem Beginn der Homeoffice-Phase stieg die Nutzung der Festnetztelefonie nach Berichten der großen Netzbetreiber rapide an –bei Vodafone beispielsweise um zeitweise bis zu 45 Prozent. Das macht deutlich: Gerade bei fehlendem physischen Kontakt weichen viele Menschen auf das bewährte Telefon aus, statt ihre Kommunikation ausschließlich textbasiert abzuwickeln.

Kompatibilität mit Cloud- und IP-Telefonie
Relevant bei der Auswahl der passenden Infrastruktur ist zunächst die Integrationsfähigkeit. Telefonie per Voice-over-IP (VoIP), also die Übermittlung der Telefonie über das Internet, ist bei mittlerweile beinahe allen Netzbetreibern zum alleinigen Standard geworden. Zwar geht mit dieser Umstellung bei vielen Unternehmen die Verlagerung der klassischen Telefonanlage in die Cloud einher, noch ist Cloud-Telefonie aber nicht zum Standard geworden: Noch im letzten Jahr setzten 49 Prozent der deutschen Unternehmen auf eine IP-Telefonanlage.

Dennoch führt an der Verlagerung in die Cloud über kurz oder lang wohl kaum ein Weg vorbei. Bei der Entscheidung für die entsprechende Telefon-Hardware sollten Unternehmen daher großen Wert darauf legen, dass die Geräte sowohl mit ihrer aktuellen technischen Umgebung kompatibel als auch für Cloud-Telefonie – inklusive aller relevanten Plattform in diesem Bereich – optimiert sind. Gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass die Telefone das hohe Sicherheitsniveau, das cloudbasierte Telefonservices bieten, durch die konsequente Verwendung von Security-by-Design-Prinzipien ebenfalls gewährleisten können.

Gigaset Maxwell 4 Tischtelefon, Quelle: Gigaset

Das Gigaset Maxwell 4 Tischtelefon beinhaltet Funktionen, die den Büroalltag erleichtern.

Intelligentes Design für hohe Funktionalität
Neben der technischen Anbindung sollte das konkrete Nutzererlebnis ein ausschlaggebendes Kriterium im Entscheidungsprozess sein – immerhin ist das Telefon neben dem PC eines der prominentesten Arbeitsmittel am Büroarbeitsplatz. Damit Beschäftigte auch gerne zum Hörer greifen, sollten zentrale Leistungsmerkmale erfüllt sein. Dazu gehören perfekte Sprachqualität mit HD-Audio, ergonomisches Design, eine einfach zu navigierende Benutzeroberfläche sowie zusätzliche Komfortfunktionen wie Adressbuch, verschiedene Umleitungs- und Antwortmöglichkeiten etc., die den Büroalltag erleichtern. Vereint werden diese Funktionen im Gigaset Maxwell 4 Tischtelefon, das darüber hinaus mit höchster Qualität und Langlebigkeit „Made in Germany“ punkten kann. Für agilere Unternehmensstrukturen bietet sich das Gigaset SL750 PRO an – ein DECT-Mobilteil, das mit herausragendem Ton bei handlichen Abmessungen für maximale Flexibilität sorgt.

Kommunikation unter erschwerten Bedingungen: Werkstätten, Einzelhandel und Co.
Gänzlich andere Anforderungen an die Telekommunikationsinfrastruktur haben Unternehmen, deren Wertschöpfung sich nicht am Schreibtisch, sondern direkt am physischen Produkt abspielt – darunter Werkstätten, Einzelhandel und Co. In der Regel sind Beschäftigte in diesen Bereichen innerhalb ihrer Arbeitsorte wesentlich mobiler. Die Voraussetzung, um auch an abgeschirmten Orten wie Lagern, Kühlräumen etc. lückenlos erreichbar zu sein: Optimale Netzabdeckung. Dafür sorgen leistungsfähige Single- und Multizellen, die sich je nach Größe des Unternehmens beliebig skalieren lassen. So kann mit der N870 DECT IP Multizelle je nach gewünschter Ausbaustufe eine beinahe beliebige Anzahl an Basisstationen und Mobilteilen verwaltet werden. Für kleinere Unternehmen bietet sich die N670 DECT IP Singlezelle an. Deren besonderer Vorteil: Bei Unternehmenswachstum durch neue Filialen etc. wird die Single- per Softwareupgrade zur Multizelle und kann dynamische Unternehmen damit lange auf ihrem Wachstumskurs begleiten.

Stoßfest, Staubfest, Wasserdicht
Doch nicht nur die erhöhte Mobilität stellt Telefone in diesen Umgebungen vor Herausforderungen: Auch das Arbeitsumfeld verlangt Mobilteilen einiges ab und erfordert robuste Materialien und qualitativ hochwertige Verarbeitung. Stoßfest, staub- und wasserdicht – das sind Attribute, die in Werkstätten oder hektischen Lebensmittelmärkten, in denen ein Telefon gerne auch einmal herunterfällt, definitiv gegeben sein sollten. Das Gigaset R 650H PRO ist dahingehend nach dem strengen IP65-Standard zertifiziert und garantiert mit Gummioberfläche und langhaltendem Akku, dass effektive Kommunikation auch unter erschwerten Bedingungen möglich bleibt. Darüber hinaus ist auch der Einsatz von Smartphones mit denselben Eigenschaften wie dem Gigaset GX 920 denkbar, die dank ihrer erhöhten Prozessorleistung und Internetverbindung noch über zusätzliche Features verfügen und so beispielsweise Scanner und ähnliches gleich mit ersetzen können.

Zentrale Features: Kundenservice und lokale Nähe
Bei allen technischen Spezifikationen: Spätestens seit Corona und der damit verbundenen Liefereinschränkungen wurde deutlich, dass die geografische Nähe zum Markt in Form von lokaler Produktion und Service wichtige Produktbestandteile sind. Trotz innovativen Designs und höchster Verarbeitungsgüte ist kein Produkt vor Ausfällen sicher. Ein hochverfügbarer Kundenservice, der bei Problemen schnell zur Stelle ist und unkomplizierte Lösungen findet, kann gerade in Situationen, in denen schnelle Hilfe notwendig ist zum Business Enabler werden. Da kein Unternehmen wie das andere ist und die Bedürfnisse immer nuancierter werden, ist darüber hinaus ein technisch gut geschulter Ansprechpartner auf Händlerseite von großem Vorteil – besonders dann, wenn über die Telefonhardware hinaus noch weitere Zusatzservices in Anspruch genommen werden können und die Kommunikationslösung so zum maßgeschneiderten Komplettpaket wird.

Wichtig: Unterschiedliche Bedürfnisse erfordern passende Lösungen
Entscheider müssen bei der Einrichtung ihrer Telekommunikationsinfrastruktur genau hinschauen – und sich klar darüber werden, in welchem Umfeld ihre Mitarbeiter unterwegs sind und welche Kommunikationsbedürfnisse diese im Alltag haben. Was die Ausstattung angeht, liegen Welten zwischen dem idealen Setup für Office-Umgebungen und im weitesten Sinne produzierenden Gewerben. Diese Unterschiede gilt es bei der Planung unbedingt zu berücksichtigen, damit eine nachhaltige und langfristig sinnvolle Kommunikationslösung für das jeweilige Unternehmen gefunden wird. Daher macht es Sinn, sich für die Telekommunikation im B2B-Bereich für einen Anbieter zu entscheiden, der die gesamte Klaviatur von Tischtelefonen, Mobilteilen und individualisierbaren Smartphones für dieses Spektrum anbietet.

Darüber hinaus sollten Unternehmen nicht nur auf die konkreten Kommunikationsbedürfnisse achten, sondern auch auf wichtige Metathemen berücksichtigen – Stichpunkt Langlebigkeit der Geräte durch hohe Verarbeitungsqualität, ohne geplante Obsoleszenz, hochverfügbarer und kompetenter technischer Support und lokale Nähe zum Hersteller, um bei auftretenden Problemen schnell und effizient zu Lösungen zu kommen. Dann ist von technischer Seite aus gesichert, dass Kommunikation am Arbeitsplatz effektiv funktioniert.

Anne Dickau, SVP Product House bei Gigaset, Quelle GigasetAutorin: Anne Dickau, SVP Product House bei Gigaset

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