(26. Juni 2018) Die Suche nach dem Fortschritt und Veränderungen gestaltet sich oftmals schwierig. In Zeiten der Digitalisierung macht sich eine Aufbruchstimmung bemerkbar und von Unternehmen wird erwartet, dass sie nicht mehr nur ihre Vorteile im Wettbewerb aus Qualität und Kosten ziehen, sondern auch Innovationen an den Tag legen.

 

Huennemeyer Georg Quelle huennemeyer„Neue Produkte beziehungsweise Verfahren fallen nicht vom Himmel“, so Georg Hünnemeyer (Bild), Systems Engineer und Geschäftsführer der Hünnemeyer Consulting GmbH. „Ideen sind der Ursprung jeder Innovation, aber nur wer diese auch umsetzt und daraus frische Produkte, Dienstleistungen oder Techniken erschafft, handelt wirklich innovativ.“ Zur Optimierung solcher Entwicklungsprozesse bildet Systems Engineering eine Strategie, mit der Unternehmen die innovative Transformation im Zeitalter 4.0 vollziehen können.

Richtige Taktik entscheidend
In der Produktion lässt sich eine zunehmende Verzahnung von Forschung und Entwicklung beobachten. Dabei spielen Innovationen eine wachsende Rolle. Nicht immer gelingt den Betrieben jedoch das Vorhaben der Neuerfindung. „Produkte werden überholt, bekommen ein neues Design oder Ähnliches und werden wieder auf den Markt gebracht, ohne wirklich etwas neu zu erfinden. Hier stellt sich eine spürbare Sättigung ein“, beschreibt Hünnemeyer. Oft führen Unternehmen aus diesem Grund ein Innovationsmanagement ein, um die Entwicklung tatsächlich neuer Ideen voranzutreiben und sich im Wettbewerb halten zu können. Dabei gibt es verschiedene Stufen der Neuerungen beziehungsweise Veränderungen: Angefangen bei Produktlinienerweiterungen steigert sich der Wandel von Geschäftsmodell bis hin zu kompletten Systeminnovationen. „Wer ein Projekt dieser Art in Angriff nimmt, benötigt die richtigen Werkzeuge und Fähigkeiten zur Umsetzung, ansonsten wäre die Erneuerung direkt zum Scheitern verurteilt“, so der Systems Engineer.

Agil auf neuen Wegen
Häufig versuchen Unternehmen den klassischen Weg des Innovationsmanagements zu gehen und stellen fest, dass sich die Produkte durch diesen schrittweisen Vorgang zwar verbessern, aber nicht wirklich neu erfinden. „Risikovermeidung führt selten zum Durchbruch: Innovationen stellen immer ein Wagnis dar und gehören zu den wichtigsten Förderern des Erfolgs“, meint Hünnemeyer. „Wer es schafft, mutig und flexibel zu agieren sowie Freiräume für neue, agile Handlungsmöglichkeiten zu schaffen, schlägt innovative Wege ein.“ Hilfe von außen kann sich an dieser Stelle als sinnvoll erweisen. Externe Berater unterstützen bei der Einführung agiler Methoden. Sie helfen zudem dabei, Mitarbeiter einzubeziehen, Akzeptanz zu schaffen und vorhandene Potenziale zu erkennen. Motivation zählt zu den entscheidenden Faktoren bei der Umsetzung neuer Herangehensweisen. Agilität stellt dabei eine wesentliche Erfolgskomponente dar.

Methode als Innovationstreiber
Ebenso wie agile Techniken, Modellierung oder Simulation ermöglicht Systems Engineering die Einführung von Innovationen. Dabei gilt es dezentralere Wege einzuschlagen und abteilungsübergreifend zu arbeiten. Die Eigenschaften der angestrebten Innovationen sollten mit der Strategie des Systems Engineering abgestimmt werden. Genau wie die Entwicklungsmethode durchlaufen die Neuerungen einen Prozess. Systems Engineering erweist sich als Treiber der Veränderungen sowie Neugestaltungen und je effizienter die Eigenschaften aufeinander abgestimmt sind, desto besser gestalten sich am Ende die Ergebnisse. „Die Kundenzufriedenheit und der Return on Invest stellen die erklärten Ziele in Zeiten der auf Innovationen gepolten Unternehmen dar“, erklärt Hünnemeyer. „Natürlich haben die Kosten letztendlich immer einen gewissen Einfluss und lassen sich nicht komplett außen vor halten, jedoch schlägt die agile, risikobereite und auf Innovationen ausgerichtete Handlungsweise neue Wege ein und stößt frische Denkweisen an.“

www.huennemeyer.eu

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