(24. Oktober 2018) Die jungen Gründer Maxi Mayr (21) und Henrik Heubl (18) aus Bad Tölz haben sich vor gut einem Jahr auf dem Oktoberfest wieder getroffen und festgestellt, dass sie ähnliche berufliche Projekte umsetzen und viel im Homeoffice arbeiten. Als sie auf der Suche nach einem Coworking-Space waren und dies im ländlichen Raum nicht in geeigneter Form fanden, gründeten sie kurzerhand einfach selbst eines.

Gschafft 2018

Sie sind mit ihrer Heimat verbunden und möchten neuen Raum für die Zusammenarbeit von Kreativen und Freiberuflern schaffen. Seit Juni 2018 bieten sie in der Marktstraße mit der Ideenschmiede „Gschafft“ den Schreibtisch auf Zeit, Raum für Veranstaltungen und Plattform für gegenseitigen Austausch.

Coworking ist eine im Silicon Valley entstandene Arbeitsform, bei der sich meist Startups, Freelancer, Homeoffice-Worker und Kreative einen zeitlich flexiblen Arbeitsplatz in einem offenen gestalteten Büro anmieten und den Vorteil des Zusammenarbeitens (co-working) nutzen möchten. So treffen Menschen für neue Projekte oder Geschäftsideen aufeinander, die sich in einzelnen abgeschotteten Büros nie gesehen hätten. Coworking ist somit ein Zusammenarbeiten auf flexibler und freiwilliger Basis, mit der Möglichkeit, voneinander zu profitieren.

Der „Space“ und damit das Gschafft ist dabei der gesamte Raum, in dem das Zusammenarbeiten stattfindet. Wichtig ist, dass es offene Arbeitsbereiche gibt, die die Kommunikation untereinander anregt. Jeden Tag und rund um die Uhr kann jedes Mitglied den neuen „Coworking-Space“ nutzen. Das Türschloss und das Licht lassen sich nämlich per App 24/7 öffnen beziehungsweise steuern.

Maxi Mayr ist Student, konzipiert und gestaltet seit einigen Jahren zusätzlich als Selbstständiger hochwertige Unternehmenswebseiten. Henrik Heubl hat erfolgreich sein Abitur bestanden und betreibt seit 1,5 Jahren Isardigital. Hier kümmert sich ein Team aus vier Mitarbeitern um das Vermarkten und Verwalten von Instagram-Accounts und zwei Freiberufler um den Vertrieb. Bereits über 50 Kunden nutzen diese Dienstleistung.

Neben dem Gschafft haben die beiden Gründer ein weiteres gemeinsames Projekt ins Rollen gebracht, für das sie aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen rund um die Abiturnote eine Lösung finden wollten.

Mit der cloudbasierten App und- Browserlösung AbiCalc können Schüler Einzelnoten verwalten, worauf AbiCalc den basierend auf den bisherigen Leistungen und Tendenzen den voraussichtlichen Abiturschnitt errechnet - je nach Abiturjahrgang und Bundesland. Die App enthält auch einen Testmodus (“Was wäre wenn?”), so dass die Schüler genau evaluieren können, in welchem Halbjahr sie sich überhaupt noch anstrengen müssen, da sie ein Halbjahr ja nicht zwingend einbringen müssen. Um auch in Offline-Bilanzgesprächen mit Lehrern eine gute Grundlage zu haben kann ein Export sowie eine Druckversion aller Einzelnoten erstellt werden. Auch über die Datensicherheit haben sich die Gründer Gedanken gemacht: Die Daten in der App werden in Deutschland gehosted und werden natürlich DSGVO-konform verarbeitet.

Auch wie man mit dieser Lösung Geld verdienen kann ist schon geplant: Die Monetarisierung soll über targetierte Werbung für zum Beispiel Nachhilfestunden, Unis, potenzielle Arbeitgeber - insbesondere für Ausbildungsplätze und duale Studiengänge, Lehrbuchhersteller, Bildungs- und Abiturreisen gesichert sein. Das besondere an AbiCalc als Werbeplattform ist das Targetieren nach guten beziehungsweise schlechten Noten und dem Standort des Nutzers. So ergeben sich für den Werbetreibenden völlig neue Möglichkeiten der Personalisierung. Der Schüler hingegen profitiert von exklusiven Stellen, die er nur aufgrund seiner besonders guten Noten freigeschalten bekommt. Einige namhafte Partner und Sponsoren sind schon an Bord, weitere sollen hinzukommen.

Die Zielgruppe sind 450.000 Abiturienten an deutschen Gymnasien - jedes Jahr! Kurz nach der Bereitstellung der App vor etwa vier Wochen, gibt es schon rund 3200 registrierte Nutzer und täglich über 500 neue Downloads! Einzigartig ist, dass AbiCalc für alle Bundesländer genutzt werden kann. Alle verschiedenen Regularien der Bundesländer wurden beachtet.

“Wir haben es geschafft, sämtliche Einbringungsregeln, Gewichtungen von Leistungen, Schwerpunkte, Schulzweige, Seminare, Wahlfächer und Abiturhürden aller Bundesländer Deutschlands in einem System zu vereinen”, so Henrik Heubl.

Es ist viel Gründerstimmung bei Maxi Mayr und Henrik Heubl zu spüren, die ihre gemeinsamen Projekte in einer GbR gebündelt haben und auch ihren mittlerweile neun Mitarbeitern eine Perspektive bieten wollen. Sie sind jung und haben sehr viel Unternehmergeist, damit können sie wirklich beeindrucken und Menschen mitreißen.

www.gschafft.com

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