(08. November 2018) Zusammen mit dem Umfrageinstitut IDG Research Services aus München sowie weiteren Kooperationspartnern hat der Augsburger IoT-Dienstleister tresmo die aktuelle Studie „Internet der Dinge 2019“ herausgegeben. Für die Studie befragte IDG mehr als 500 Unternehmen aller Größen und Branchen in Deutschland.

Rodig Jan tresmo Quelle tresmo Presse

Sie sollten Auskunft geben über die Relevanz des Internets der Dinge jetzt und in Zukunft, ihre umgesetzten und geplanten IoT-Projekte sowie über ihre Erkenntnisse und Erfahrungen. Die vollständige Studie wurde am 06.11.2018 veröffentlicht.

Jedes zweite Unternehmen findet IoT-Projekte wichtig

Die Einschätzung der Bedeutung des Internets der Dinge wächst nur noch langsam, 51 Prozent der Unternehmen bewerten die Relevanz des IoT für sich als hoch oder sehr hoch. Zum Vergleich: 2017 waren es 47 Prozent. Besonders hoch sind die Relevanzwerte bei Großunternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern (56 %) und Unternehmen mit einem IT-Etat ab 10 Millionen Euro aufwärts (61 %).

„Jetzt geht es darum, dass die Unternehmen das Internet der Dinge in ihre Prozesse integrieren“, sagt Jan Rodig (Bild), CEO von tresmo. „Das IoT wird in den nächsten Jahren fester Bestandteil vieler Geschäftsmodelle und den Unternehmen durch datenbasierte Services neue Märkte erschließen.“

Die Anzahl der Unternehmen mit IoT-Projekten verdoppelt sich

Das IoT hat offensichtlich seinen Durchbruch erlebt, denn die Anzahl der umgesetzten Projekte ist deutlich gestiegen. Die Zahl der Firmen mit IoT-Projekten hat sich seit dem letzten Jahr mehr als verdoppelt – von 21 auf 44 Prozent. Allerdings gibt es in den Projekten keine “Killeranwendung”, die Einsatzgebiete sind breit gestreut. Vernetzte Produktion, Logistik, Qualitätskontrolle und die Einführung smarter, vernetzter Produkte liegen mit nur geringem Abstand vorne.

Interessant ist die große Zufriedenheit der Unternehmen mit den aktuellen Projekten: 69 Prozent (2017: 62 %) sind sehr zufrieden oder zufrieden. Allerdings: Die Erfolgsquote ist gesunken. In der letzten Studie konnten lediglich 5 Prozent der befragten Unternehmen keinen Mehrwert für höhere Produktivität oder niedrigere Kosten feststellen. Dieses Jahr sind es 15 Prozent. Zudem stellt sich der Mehrwert im Vergleich zum Vorjahr etwas später ein. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass die IoT-Initiativen in den Unternehmen inzwischen das Versuchsstadium verlassen und komplexer werden.

Der Fachkräftemangel hemmt IoT-Projekte

Gut jedes dritte Unternehmen (31 %) hat Probleme, für seine IoT-Initiativen entsprechend qualifizierte IT-Fachkräfte zu gewinnen. Dies gilt vor allem für die kleinen und mittleren Unternehmen. Technologische Herausforderungen wie Datensicherheit und Desaster Recovery (27 %) oder Datenintegrität (26,5 %) werden weniger hoch bewertet. Auch die Komplexität des Themas wird nur von 24 Prozent als Problem gesehen.

Das Zepter bei IoT-Projekten trägt in den Unternehmen immer häufiger der CIO oder der IT-Leiter. 2017 lag die Verantwortung noch in 40 Prozent der befragten Unternehmen bei der IT-Abteilung, in der aktuellen Studie sind es bereits 69 Prozent. Der Geschäftsführer ist fast nur noch bei kleinen und mittleren Unternehmen der IoT-Chef. In Großunternehmen ist es nach dem CIO oft der Technikvorstand (13 %) oder der Leiter der Forschung und Entwicklung (13 %).

Der eigentliche IoT-Boom kommt erst noch

Die meisten Unternehmen (59 %) wollen in den nächsten Jahren verstärkt in IoT-Initiativen investieren. Dabei stehen unter anderem Investitionen in Cloud Services (39 %) und KI-Technologien (30 %) im Vordergrund. Doch auch Security (36 %) und Connectivity (30 %) sind nach wie vor wichtige Felder für Investitionen.

Das Internet der Dinge ist in der deutschen Wirtschaft also auf dem Vormarsch. Von Zurückhaltung oder gar Ablehnung kann keine Rede sein. Die übergroße Mehrheit der Unternehmen sieht das IoT als Chance. Dabei sind sie durchaus langfristig orientiert und planen über Jahre hinweg steigende Investitionen.

Die Ergebnisse der Studie „Internet der Dinge 2019“ können unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefordert werden.

www.tresmo.de

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