(19. November 2018) Papier ist die eine wichtige Grundlage des modernen Geschäftslebens. Ohne Papier könnten sich viele Arbeitnehmer ihren Alltag gar nicht vorstellen. Fast jeder zweite industriell gefällte Baum weltweit wird mittlerweile zu Papier verarbeitet. Im Durchschnitt hat 2010 jeder Deutsche 3 Bäume für Papier, Pappe und Karton verbraucht, das sind 235 Kilogramm. Jeden Tag druckt ein deutscher Arbeitnehmer laut Umwelt Bundesamt durchschnittlich 25 Seiten Papier aus – das ergibt im Jahr rund 5.700 Seiten.

Umwelt Quelle Cewe Print de

Laut WWF wird damit in Deutschland im Jahr genau so viel Papier verbraucht wie in den Kontinenten Afrika und Südamerika zusammen. Diese Zahlen verdeutlichen eindrucksvoll den Hunger nach Papier, der vor allem in Industrienationen vorherrscht. Trotzdem ist Holz und damit auch Papier keine unendliche Ressource und sollte sparsam und sorgfältig verwendet werden. Unternehmen können mit wenigen Kniffen anfangen, im Alltag Papier zu sparen und ihre Werbemittel umweltfreundlich drucken zu lassen. Wie das gelingt, verrät das Marketing-Team von Cewe-Print.de.

1. Recyclingpapier als umweltfreundliche Alternative
Die Verwendung von Recyclingpapier ist eine Möglichkeit, nachhaltige Druckprodukte zu nutzen. Es wird, anders als konventionelles Papier, nicht aus Frischfasern sondern aus Altpapier hergestellt. Das Altpapier wird dabei im Recyclingprozess aufgearbeitet und kann wiederverwendet werden. Für die Gewinnung von Recyclingpapier wird im Vergleich zur Frischfasergewinnung nur die Hälfte an Energie und zwischen einem Siebtel bis einem Drittel der Wassermenge benötigt. Außerdem werden Wälder geschont, da weniger Holz gerodet werden muss. Der Kauf von einem Paket Papier mit 500 Blatt (2,5 Kilogramm) in Recyclingqualität spart 5,5 Kilogramm Holz. Zudem fällt weniger Abfall an, da Altpapier nicht auf Deponien entsorgt wird. Recyclingpapier bietet sich jedoch nicht nur aus ökologischer Sicht für Unternehmen an: Auch beim Marketing bietet die Verwendung von Recyclingpapier entscheidende Vorteile und ermöglicht es Unternehmen nachhaltiges Engagement. Früher gängige Vorurteile wie eine gelbliche Farbe der Papiere und eine weniger lange Archivierungsdauer konnte das Recyclingpapier schon lange ausräumen. Hochwertige Druckerzeugnisse lassen sich mit entsprechendem Recyclingpapier ebenso gut erreichen, wie mit Papier aus Frischfasern.

2. Vorausschauend Drucken und Mengen kalkulieren
Bei Messen und Veranstaltungen ist es wichtig, ausreichend Werbemittel zum Verteilen zu haben. Deswegen bestellen viele Marketing-Verantwortliche vorsorglich lieber zu viele Flyer und Co., sodass am Ende oft viel Material übrigbleibt, das im schlimmsten Fall weggeworfen wird. Zwei Dinge können Abhilfe schaffen: Zum einen eine genaue Kalkulation, beruhend auf Erfahrungswerten, wie viele Werbemittel wirklich gebraucht werden. Zum anderen lohnt es sich Flyer zu drucken, die wiederverwendet werden können, weil sie z.B. keine aktuellen Informationen wie Hinweise zu einem Gewinnspiel, einer Aktion oder Ähnlichem beinhalten. Nicht immer bedeutet eine geringere Auflage jedoch auch eine umweltfreundlichere Produktion. Aus ökologischer Sicht kann ein einzelner Druckauftrag mit einer großen Auflage umweltschonender produziert werden als viele kleine Aufträge mit geringen Auflagen. Deswegen kann es sich lohnen, gleiche Flyer für gleich mehrere Veranstaltungen zu drucken, sodass diese wiederverwendbar sind.

3. Lieferwege so einfach wie möglich halten
Auch durch die Zustellung von Druckprodukten fallen CO2-Emissionen an. Unnötige Lieferwege entstehen etwa, wenn ein Paket nicht angenommen werden kann, weil keine Abstellerlaubnis vorliegt oder eine Bestellung an verschiedene Adressen verschickt werden soll. Viele Paketdienstleister bieten auch die Möglichkeit, Paketlieferungen online zu verfolgen und bei Bedarf die Zustellung um mehrere Tage zu verschieben, sodass die Lieferung entgegengenommen werden kann. Auch die Verpackung mit der die Ware versandt wird, kann zum Umweltschutz beitragen. Unternehmen können sie zum Beispiel wiederverwenden, beziehungsweise wenn das nicht möglich ist, darauf achten, dass sie fachgerecht recycelt und so dem Papierkreislauf wieder zugefügt wird. Wichtig ist, alle Bestandteile, die nicht aus Papier bestehen - wie Sichtfenster bei Briefumschlägen oder Heftklammern - vor der Entsorgung zu entfernen.

4. Klimaneutraler Druck für eine ausgeglichene Umweltbilanz
Das eine gewisse Menge des Treibhausgases CO2 bei der Produktion von Drucksachen entsteht, lässt sich leider nicht vermeiden. Unternehmen können dieser Emissionsbelastung des Klimas jedoch durch den sogenannten klimaneutralen Druck entgegenwirken. Einige Online-Druckereien, wie zum Beispiel Cewe-Print.de, bieten diese Möglichkeit mittlerweile bei jeder Bestellung an. Dabei wird die bei der Produktion eines Druckauftrags abgegebene Menge an CO2 über zertifizierte Klimaschutzprojekte wie zum Beispiel Waldschutz-, Wasserkraft- oder Windenergieprojekte ausgeglichen. Jeder Kunde erhält zudem ein personalisiertes Zertifikat und ein individuelles Klimaschutz-Label, sodass der Einsatz für den Klimaschutz mit Kunden und Partnern geteilt werden kann. So hat der klimaneutrale Druck nicht nur einen positiven Effekt auf die Umwelt, sondern auch auf das Unternehmensimage.

5. Umweltfreundliche Druckfarben wählen und Veredelungen sparsam einsetzen
Auch wenn heutzutage kaum noch Druckereien mit schädlichen mineralölhaltigen Farben arbeiten, sollten Unternehmen darauf achten, Druckereien zu wählen, die Farben aus pflanzlichen Ölen und Harzen verwenden. Denn diese lassen sich im Recyclingprozess aus dem Papier lösen. Auch Veredelungen sollten sie sparsam einsetzen, da sie den Recyclingprozess negativ beeinflussen und sich nicht rückstandsfrei vom Papier entfernen lassen. Alternativ bieten Prägungen und Stanzungen ein gleich gutes haptisches Erlebnis und sind umweltfreundlicher.

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