(07. Mai 2019) Dass Künstliche Intelligenz (KI) in Zukunft einen großen Einfluss auf unser Arbeitsleben haben wird, ist allgemeiner Konsens. Doch wie sehen Führungskräfte und Mitarbeiter die Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz? Dale Carnegie ist der Frage in einer internationalen Studie nachgegangen – und hat regionale Unterschiede ausgemacht.

Dale Carnegie Studie KIFür die Online-Studie „Preparing people for the human-machine partnerships of the future“ hat der Experte für Sales- und Leadership-Trainings Mitarbeiter aus 11 Ländern befragt. Interviewt wurden 3.500 Mitarbeiter aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmensgrößen, vom Geschäftsführer bis hin zum leitenden Angestellten. Im Fokus standen, neben Europa, die Tech-Märkte Asien und Amerika.

Bedenken in Deutschland, Vorfreude in Asien und Amerika
Die Ergebnisse zeigen landesspezifische Unterschiede. So bewerten 58 Prozent der Studienteilnehmer aus dem asiatischen Raum, dass Künstliche Intelligenz unser (Arbeits-)Leben in den kommenden 10 Jahren stark verändern wird. In Amerika sind es immer noch 53 Prozent. In Europa liegt der Wert bei lediglich 28 Prozent. Am größten ist die Skepsis KI gegenüber in Deutschland, wo nur knapp jeder Vierte einen bedeutsamen Wandel durch den Einsatz von KIn Asien herrscht geradezu eine Vorfreude auf die digitale Zukunft, was nicht überrascht. In vielen Staaten, allen voran im Technik-Land Japan, ist Künstliche Intelligenz bereits im alltäglichen Gebrauch, etwa in Form von Pflege- und Haushaltsrobotern. So sind auch 86 Prozent der Befragten der Ansicht, dass die Übernahme von Routine-Aufgaben durch eine KI im Beruf positiv sei, da sie sich so auf sinnvollere Tätigkeiten konzentrieren können. Gerade einmal 14 Prozent stehen dem neutral oder negativ gegenüber. In den amerikanischen Ländern ist dies nicht einmal jeder Dritte (29 Prozent). Hierzulande äußerte hingegen die Hälfte der Studien-Teilnehmer Bedenken, selbst einfache Tätigkeiten an einen digitalen Kollegen weiterzuleiten. Damit liegen die Deutschen über dem europäischen Schnitt von 42 Prozent.

Gut geschulte Führungskräfte steigern Vertrauen in KI Führungskräfte können dieser Skepsis entgegensteuern. Eine Erkenntnis der DaleCarnegie-Studie ist, dass Mitarbeiter Künstlicher Intelligenz umso mehr Vertrauen entgegen bringen, je mehr ihr Vorgesetzter im Umgang mit ihr geschult ist. Auch der transparente Umgang mit KI ist für die Angestellten wichtig. Unternehmen sollten daher genau erklären können, wo Algorithmen zum Einsatz kommen und was diese bewirken. Nicht zuletzt müssen neben den Führungskräften auch die Mitarbeiter im Umgang mit der Künstlichen Intelligenz geschult werden, um die Angst vor ihr zu verlieren. Das bestätigt die Studie: 68 Prozent aller Teilnehmer halten Trainings- und Fortbildungsangebote für sehr wichtig, um ihren Job auch im digitalen Wandel zu sichern.

https://www.dalecarnegie.com

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