(20. August 2019) Wie wir es drehen und wenden – ein Unternehmen muss nicht nur Umsatz, sondern vor allem Gewinne erwirtschaften. Klar gibt es dabei noch etliche weitere Dimensionen – gesellschaftliche, soziale oder ethische Dimensionen – doch, wenn der Output in Form von Geld nicht vorhanden ist, nützen die eben genannten Prinzipien sehr wenig bis gar nichts.

 

Menter JimJe mehr Gewinne erwirtschaftet werden, desto mehr können wir uns um die anderen Dimensionen unseres Unternehmens Gedanken machen. Damit wir diesen finanziellen Output auch entsprechend steigern können, kommen wir in der heutigen Zeit der Digitalisierung nicht mehr an der Strategie der Potentialerweiterung und des Outsourcings vorbei. Dabei ist nichts anderes als ein Auslagern von Arbeit und/oder Personal aus den Unternehmensstrukturen gemeint.
Je weiter wir im Prozess der Informations- und Wissensgesellschaft voranschreiten, desto mehr Möglichkeiten des Outsourcings bieten sich uns. Das Internet, neue Tools und eine völlig neue Arbeitskultur machen dies möglich.

Interessant ist, dass es wirklich für jede Branche möglich ist Outsourcing-Prozesse, zu nutzen für:
· Informationsmanagement
· Marketing
· Buchhaltung, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Der informationstechnologische Fortschritt sorgt dafür, dass täglich neue Aspekte hinzukommen, welche extern abgearbeitet werden können. Dabei gibt es vorbildliche Unternehmen die bereits seit 40 Jahren diese Möglichkeiten nutzen. Es handelt sich hierbei, meiner Meinung nach, um keine neumodische Erscheinung, sondern raffinierte Unternehmenssteuerung.

Chancen
Die Vorteile liegen auf der Hand: Ein Unternehmen spart, durch die Auslagerung von Aufgaben oder Personal Zeit und Geld. Gleichzeitig können diese „eingesparten“ Ressourcen in Bereiche investiert werden, die die Kernkompetenz des Unternehmens darstellen, wie z.B. den Vertrieb.
Die Arbeit, welche ausgelagert wurde, wird, im Idealfall, von Profis übernommen, somit steigt gleichzeitig die Qualität dieser ausgelagerten Arbeit. Ein Paradebeispiel hierfür ist die Logistik.
Für das Personal gilt dasselbe. Insgesamt werden Unternehmen dadurch flexibler und effizienter.
Es müssen viel weniger langfristige Arbeitsverträge abgeschlossen werden. Das ist vor allem in Krisensituationen besonders wichtig.

Auf den immer schneller werdenden Markt kann noch besser reagiert und zunehmend proaktiv gehandelt werden, weil eine Fokussierung auf die eigene Qualität, auf die eigenen Stärken stattfinden kann. Es ist wie beim Hausbau: da kümmern sich unterschiedliche Fachbetriebe um unterschiedliche Bereiche des Hauses. Nie gibt es ein Bauunternehmen, welches den Rohbau erstellt und mit den gleichen Fachkräften die Elektroinstallation erstellt. Dafür sind Spezialisten am Werk. Weiters sind diese nicht alle gleichzeitig am Werk, sonst wird das Ganze sehr unübersichtlich und das Haus wird nie fertig oder es werden erhebliche Bauverzögerungen und Mehrkosten produziert.

Herausforderungen
Wo Licht ist, ist auch Schatten, das wusste schon der gute Wolfgang Goethe. Natürlich gibt es ein paar Dinge, die man beachten muss, wenn wir Potentialerweiterung betreiben: Als Faustregel gilt, dass die Einsparung, welche z. B. über einen Outsourcing-Prozess erzielt werden sollen, mindestens 20% betragen müssen. Andernfalls lohnt sich die Umsetzung nicht. Zumindest, wenn wir den rein monetären Aspekt betrachten. Wenn eine massive Qualitätssteigerung durch Outsourcing anvisiert wird, ist die Einsparung vielleicht nicht so wichtig. Dies muss von Fall zu Fall entschieden werden.
Ein großes Risiko ist die Auswahl der falschen Outsourcing-Partnerunternehmen, die nur unzureichende Qualität abliefern oder sich nicht an Absprachen halten.
Dabei ist die größte Herausforderung wahrscheinlich: die Steigerung der Kommunikationsdichte und die gleichzeitige Steigerung der Qualität dieser Kommunikation. Dies nimmt – vor allem anfangs – am meisten Zeit ein.

Fazit
Ich lerne immer wieder Unternehmer und Unternehmen kennen, die Outsourcing für bedrohlich halten. Wer sich traditionelle Beschäftigungsverhältnisse wünscht, kann diese Entwicklung natürlich nicht in jedem Fall gutheißen.
Doch Fakt ist, dass verschiedene ausgewählte Möglichkeiten für die Potentialerweiterung dabei unterstützen, die ureigenste Unternehmensaufgabe noch besser zu erfüllen und gleichzeitig Zeit und Kosten zu sparen. Wer sich als Unternehmer und das Unternehmen an sich weiterentwickeln möchte, kommt an Outsourcingprozessen in der heutigen Zeit nicht mehr vorbei und wird es auch in der Zukunft immer weniger können.

Autor Jim Menter (Bild) ist selbständiger Unternehmer im Network Marketing. Mit seiner Leidenschaft, seinem Know-How und seinem Team hat er die 6 Millionen Euro Jahresumsatzgrenze geknackt. Als Führungskraft von über 500 Teammitgliedern hat er sehr schnell gelernt, worauf es im Business und in der Menschenführung wirklich ankommt. Sein Wissen hat er im Buch: „Macht der Empfehlung – Erfolgreiches Netzwerken mit System“ festgehalten.

www.jim-menter.com

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