(11. Oktober 2019) Deutschen Unternehmen entgehen pro Mitarbeiter wöchentlich mehr als zwei Arbeitstage aufgrund fehlender Produktivität. Die aktuelle Studie „State of Work“ des Work-Management-Experten Workfront zeigt: Die Deutschen verwenden lediglich 45 Prozent ihrer Arbeitszeit für ihre Kernaufgaben.

ZoBell Steven Workfront Quelle Workfront

Den Rest verbringen sie mit übermäßiger E-Mail-Korrespondenz und unproduktiven Besprechungen, hinzu kommen fehlende Standardprozesse und mangelnde Zusammenarbeit. Die in der Studie befragten 750 deutschen Arbeitnehmer bewerteten die Zeit, die sie für bedeutungslose Aufgaben aufwenden, als Hauptgrund, der sie von ihrer eigentlichen Arbeit abhält. Auch wenn sie relativ wenig Zeit mit ihren Kernaufgaben verbringen, ist dennoch der Großteil (85 Prozent) stolz auf die eigene Arbeit und der Meinung (70 Prozent), dass Arbeit mehr als nur ein Gehaltsscheck ist. Dies ist eine gute Gelegenheit für deutsche Unternehmen, neue Wege zu finden, um Mitarbeiter bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Die Studie zeigt auch: Unternehmen sollten strategischer bei ihren Technologieentscheidungen agieren. Obwohl europäische Unternehmen dieses Jahr wohl rund 256 Milliarden US-Dollar für Initiativen zur digitalen Transformation ausgeben, tragen diese Bemühungen nicht unbedingt dazu bei, dass Mitarbeiter produktiver oder engagierter werden. Beispielsweise geben 35 Prozent der Beschäftigten innerhalb der Workfront-Studie an, dass die Anzahl der Technologieanwendungen und -programme, die sie bei der Arbeit verwenden, ihre Produktivität sogar verringert. Fast ein Drittel (30 Prozent) geht davon aus, dass ihr Produktivitätsverlust auf veraltete Technologien zurückzuführen ist, die am Arbeitsplatz genutzt werden.

Andererseits verdeutlicht die Studie auch, dass die Mitarbeiter durchaus die Vorteile, die eine richtig eingesetzte Technologie bringen kann, zu schätzen wissen. Nahezu alle befragten deutschen Arbeitnehmer (94 Prozent) geben an, dass sie sich nach modernen Technologien sehnen. Genauso viele sind der Meinung, dass die Informationsbeschaffung in der Arbeit genauso einfach sein sollte wie mit Google. Des Weiteren denken 81 Prozent, dass die Mitarbeiter der nächsten Generation Arbeitsplatztechnologien erwarten, die in ihrer Nutzbarkeit Amazon und Instagram ähneln.

„Unser ‚State of Work Report’ für dieses Jahr zeigt, dass Wissensarbeiter heute wichtige Aufgaben leisten möchten, die für sie und ihre Teams den Unterschied ausmachen und zur Erreichung der strategischen Geschäftsziele des Unternehmens beitragen können“, erklärt Steven ZoBell (Bild), Chief Product and Technology Officer bei Workfront. „Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse für Geschäftsführer und das C-Management; auch zeigt sie, wie wichtig modernes Work Management ist, wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter strategisch ausrichten und ausrüsten möchten, um außergewöhnliche Ziele zu erreichen.“

Der vollständige „State of Work Report“ ist unter http://www.workfront.com/stateofwork verfügbar.

www.workfront.de

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