(16. Dezember 2019) Chefbüro-Interview mit Michael Fried (Bild), Geschäftsführung Sales, Marketing & Innovation, Bene GmbH: „Wir wollen unseren Markenwerten neuen Drive geben!“

Fried Michael Bene Quelle Bene

Mit dem Launch der neuen Imagekampagne „Challenge Everything“ stellt Bene sich erneut als Unternehmen vor, das in Zeiten von Digitalisierung und Veränderung der Arbeitskultur neue Wege geht.

Chefbüro: Stichwort "Challenge Everything" – inwiefern stellt Bene Arbeitswelten auf die Probe?

Michael Fried: Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft und unsere Arbeitswelt. In der Führungskultur findet ein Paradigmenwechsel statt und der Anspruch an die Arbeit, sinnstiftend zu sein, ist größer denn je. Bene stellt Arbeitswelten seit bald 230 Jahren auf die Probe und bietet immer schon Lösungen für die Zukunft der Arbeit. Diese Philosophie transportieren wir jetzt auch mit der neuen Imagekampagne mit Konzepten, die Menschen inspirieren. Ideen werden heute fließend, Arbeitsplätze dehnbar und Prozesse beweglich. Das ist eine Veränderung, die für alle Unternehmen eine Herausforderung darstellt und der wir uns stellen. Wenn sich alles um uns herum verändert, müssen wir uns als Unternehmen aktiv mitverändern.

Chefbüro: Welche neuen Wege gehen Sie mit der Kampagne?

Michael Fried: Wir forcieren mit Challenge Everything die Stärkung unserer Marktposition als Benchmark für innovatives Arbeiten. Mit dem Ziel, die Bekanntheit von Bene international zu steigern und unseren Markenwerten – inspirierend, wegweisend, umsetzungsstark – neuen Drive zu geben. Wir stehen als Unternehmen für Innovation und bilden das ab sofort auch in der Markenkommunikation mit einer für unsere Branche ungewöhnlichen Werbelinie ab, die sich in ihrer Ästhetik an Fashion-Brands anlehnt. Wir schlagen in Design und Konzept einen für einen Büromöbelexperten ungewöhnlichen Weg ein, indem wir auf Renderings statt klassische Möbel-Fotos setzen. Wir machen das Produkt selbst zu den Helden der Kampagne. Mit der Botschaft möchten wir nicht nur unsere Kunden und potenzielle Kunden inspirieren, sondern auch unsere Mitarbeiter.

Chefbüro: Inwiefern unterscheiden sich Arbeitsplätze von früher und welche Lösungen bietet Bene als Experte? Wie sieht das Büro der Zukunft aus?

Michael Fried: Wir verstehen das Büro trotz aller Digitalisierung mehr denn je als menschliches Thema. Es ist und bleibt ein Lebensraum und benötigt vielfältige Zonen und Bereiche für unterschiedliche Tätigkeiten. Es ist ein zentraler Dreh- und Angelpunkt des Austausches von Ideen und somit essentiell im Innovationsprozess. Denn Ideen entstehen nicht im Alleingang, sondern im Austausch mit anderen. Nach dem "Choose the place you need"-Prinzip kann man heute zu jeder Zeit an jedem Ort arbeiten. Und trotzdem braucht es das physische Büro als Treffpunkt, als Ankerpunkt der Ideen und als Social Hub der Corporate Culture.

Chefbüro: Bene ist als Branchenvorreiter bekannt. Auf welche Innovationen sind Sie besonders stolz?

Michael Fried: Mit Parcs haben wir vor zehn Jahren bisherige Bürolayouts komplett aufgebrochen. Die Polstermöbelfamilie entstand in Zusammenarbeit mit dem Londoner Design-Studio PearsonLloyd und prägte eine ganz neue Begegnungskultur im Büro und damit die gesamte Arbeitswelt. Wie Parkanlagen schafft PARCS im Büro kollektive Zonen zwischen den Arbeitsplätzen, die vor allem zur gemeinsamen Nutzung einladen. Das völlig neuartige Modul-Möbel PIXEL schafft Möglichkeiten für eine neue Art der Teamarbeit. Ein Stehtisch für den Workshop, ein Arbeitstisch, ein Regal, eine Theke. Alles ist möglich, mit Inspiration und Improvisation.

Chefbüro: Sie setzen mit Ihren Kampagnen stets neue Maßstäbe in der Branche. Wie differenzieren Sie sich vom Mitbewerb?

Michael Fried: Wir statten mit unserem Produktportfolio jede Zone und jeden Bereich eines modernen Büros aus und denken dabei nie in einzelnen Produkten, sondern immer in Lösungen. Unser Produkt ist der gestaltete Raum. Wir beschäftigen uns aktiv mit der Zukunft der Arbeit, um heute schon Ansätze für morgen zu entwickeln und zu gewährleisten, dass Unternehmen den Ansprüchen nachfolgender Generationen gerecht werden.

Chefbüro: Welche Herausforderungen birgt die Entwicklung einer B2B-Kampagne für 40 Länder?

Michael Fried: Die Kampagne muss sprachlich und visuell auf einem universellen Level stattfinden, um kulturelle Barrieren zu überwinden. Wir haben uns in der Vergangenheit einen Trackrecord in der Umsetzung von Kampagnen angeeignet, die jene Unterschiede berücksichtigen und in unserer Agentur We Make Stories einen Partner gefunden, der mit viel Feingefühl und Humor an die Sache herangeht.

Chefbüro: Bene ist als Premiummarke positioniert und damit quasi auch die Zukunft der Arbeit. Heißt das, dass die Zukunft der Arbeit nur einem gehobenen Segment zur Verfügung steht?

Michael Fried: Nein. Sie wären überrascht wie preislich kompetitiv wir gerade bei Standardprodukten sind. Zum Beispiel unser PIXEL System spricht ganz klar die junge kreative Start-up-Szene an.

www.bene.com

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