(11. März 2020) Im Geschäftsjahr 2020 sehen Procurement-Manager die Reduktion interner und externer Kosten als vorrangig an. Kundenorientierung und –zufriedenheit, Erweiterung der Produkte und Dienstleistungen sowie Datenmanagement und Analytik nehmen die nächsten Plätze ein. Dieses Ergebnis liefert die aktuelle Studie der Hackett-Gruppe „Achieving Procurement Excellence in the Age of Digital Disruption“.

Schreiner Wilhelm The Hackett Group

Damit haben sich gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr die Schwerpunkte entscheidend verändert: 2019 bewerteten noch 75 Prozent der Führungskräfte Kundenorientierung als höchste Priorität, während Kostenreduktion mit 66 Prozent Platz zwei einnahm. Wilhelm Schreiner (Bild), Head of Supply Chain & Procurement Europe bei The Hackett Group, nennt als Grund für die veränderte Agenda: „Die Top Executives, vor allem die CFO’s, fordern aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten, Konjunktureinbußen und Disruptionen wie Brexit und Strafzöllen Kostensenkungen, gesteigerte Wertschöpfung und hohe Agilität in allen Unternehmensbereichen, also auch von der Beschaffung.“ Dabei nehmen die Digitalisierung, die Modernisierung der technischen Infrastruktur und der Analytics eine wichtige Rolle ein, so Schreiner weiter, „sie unterstützen ganz entscheidend die angestrebte Kosteneffizienz und Steigerung der Wertschöpfung“.

Wie die Studie – für die Hackett die Führungskräfte von knapp 200 weltweit aktiven Unternehmen mit einem Mindest-Jahresumsatz von einer Milliarde US-Dollar befragte und zahlreiche Benchmarks und Beratungsprojekte untersuchte – zeigt, haben bereits zahlreiche Procurement-Organisationen in diese Bereiche investiert und machen erhebliche Fortschritte auf dem Weg der digitalen Transformation – die Führungskräfte erwarten nun Steigerungen im ROI.

Die Studie deckt aber auch Mängel auf, deren Beseitigung die Führungskräfte als dringend notwendig erachten:
• Steigerung der Agilität,
• Förderung der Mitarbeiter-Fähigkeit und ihre konsequente Ausrichtung auf die Unternehmensstrategie und –bedürfnisse,
• Die Modernisierung der Anwendungs-Plattformen sowie
• Verbesserung der Analytik und des Reportwesens.

Wilhelm Schreiner: „Dass derzeit schon über 50 Prozent der untersuchten Unternehmen Verbesserung der Analytik und ihres Informationsmanagements als Top-Agenda einschätzen, zeigt, dass sie weiter in diese Bereiche investieren werden, um zum unternehmerischen Erfolg beizutragen.“

Die Studie kann kostenfrei bezogen werden unter: http://go.poweredbyhackett.com/20keypro1912sm

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