(25. Mai 2020) Die Beschränkungen durch Covid-19 haben unseren Alltag stark beeinflusst und gleichzeitig einen deutlichen Impuls in Richtung Transformation analoger Prozesse gegeben. So wäre eine funktionsfähige Home-Office-Kultur ohne die Möglichkeit digital zu arbeiten undenkbar.

Skatchkov Nikolai Circula Quelle Circula

Das besonders erfreuliche ist: 40 Prozent der Mitarbeiter die aktuell von zu Hause aus arbeiten, finden, dass sie durch die verordnete Corona-Kollaboration produktiver sind als zuvor. Das zeigt eine aktuelle Studie von Insead, the Business School for the World. Unternehmen sollten nun die richtigen Schlüsse ziehen und die Wandlung hin zu einem agilen und digitalen Arbeiten, dem “New Work” weiter vorantreiben. Denn die Erfahrungen der letzten Wochen haben eine enorme Akzeptanz für neue digitale Tools geschaffen und ebenso gezeigt wie viele Prozesse des täglichen Workflows weiterhin verbessert und effizienter gestaltet werden können, ohne das dabei soziale Aspekte auf der Strecke bleiben.

HR als Treiber des “New Work”

Schon lange liest man von Amazon’s Two-Pizza Team Rule, dem einzigartigen Arbeitsumfeld von Google oder dem holokratischen Managementstil von Spotify. Im Kern geht es um die Transformation der Inhalte und die Art und Weise wie gearbeitet wird: dem Was. Um diese Schritte erfolgreich zu meistern, gehört neben einer modernen Führung die Schaffung eines Umfelds, das die zukünftige Art der Arbeit mitträgt: dem Wie.

Das Besondere in der Entwicklung der letzten Jahre liegt in der Zugänglichkeit und wirtschaftlichen Tragfähigkeit, die die Cloud-Revolution mit sich bringt. Damit entsteht für den deutschen Mittelstand die Chance ihre Transformation binnen weniger Monate und zum Bruchteil der Kosten wie noch vor einigen Jahren umzusetzen. Klar ist: Digitalisierung betrifft jeden Menschen und damit in Unternehmen, die Personalabteilungen, die somit eine zentrale Position im digitalen Wandel und der Entwicklung von “New Work” erhält.

Standen am Anfang der Digitalisierung im Bereich der HR einzelne, traditionelle Segmente wie die Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie Bewerbungs- und Recruiting-Prozesse, verbinden mittlerweile Human Capital Management Tools (HCM) viele HR-Segmente. Die HR-Cloudsuiten führender Anbieter sind gerade in Konzernen bereits zum Standard geworden, wohingegen mittelständische Unternehmen sich oft entscheiden mussten zwischen traditionellen Softwarehäusern oder exotischen Insellösungen. Um diese Lücke zu schließen haben sich die Technologieunternehmen Leapsome, Circula, und Spendit zusammengeschlossen, um eine “HR-Transformations-Plattform” zu formieren und zahlreiche weitere Unternehmen ins Boot zu holen.

HR-Transformations-Plattform formiert sich als echte Alternative für den Mittelstand

Dank der umfassenden Integration der verschiedensten Lösungen sollen Unternehmen in Kürze schnell und unkompliziert Zugang zu digitalen Werkzeugen und damit die Möglichkeit einer angepassten End-to-End-Lösung ohne hohe Implementierungskosten- und aufwand bekommen. Die “HR-Transformations-Plattform” und ihre assoziierten Startups und Befürworter wollen damit einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung des deutschen Mittelstand leisten. Denn durch die effiziente und integrierte Digitalisierung neuer Prozesse können Unternehmen ihren Wettbewerbsvorteil ausweiten und zentrale Ressourcen wie Zeit und Geld einsparen. Zudem unterstützen die HR-Startup Unternehmen bei einer bestmögliche Employee Experience, um zu zeigen, dass der Mittelstand positiv verändert aus den letzten Wochen hervorgehen kann.

Autor: Nikolai Skatchkov (Bild), Geschäftsführer und Gründer von Circula

www.circula.com

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