(05.06.2020) Die Bereitschaft, unternehmerische Prozesse zu digitalisieren, war noch nie so groß wie in diesen Krisenzeiten. Völlig logisch, denn die Verwerfungen in der Wirtschaft, ausgelöst vom Coronavirus und den daraus resultierenden politischen Entscheidungen, sind enorm. Unternehmen, die bis vor kurzem wirtschaftlich völlig gesund waren, kämpfen durch die hohen Umsatzeinbrüche oftmals ums nackte Überleben.

Verhandlungs- und Verkaufsexperte, Claudio Catrini, Quelle: Laura CatriniOb und wie Digitalisierung hier Abhilfe schaffen kann, analysiert der Unternehmensstratege und Experte für Business-Skalierung, Claudio Catrini (Bild).

Ist alles Digitale gut?
Die Antwort darauf ist natürlich Nein. Digitalisierung ist keine Einbahnstraße zum Erfolg und benötigt genauso Planung und Strategie, wie alle anderen unternehmerischen Prozesse. Digitalisierung ist auch nicht das Allheilmittel für alle unternehmerischen Herausforderungen. Gerade jetzt besteht die Gefahr, dass Unternehmen sich in diesen Punkten blenden lassen, indem sie auf digitale Konzepte setzen, die keinen Mehrwert und schon gar keine Nachhaltigkeit bieten.
Digitalisierung nur um des Digitalisierungs-Willen ist nicht genug. Diese Prozesse müssen auch Ergebnisse liefern, so wie alle anderen Prozesse auch im Wirtschaftsleben. Deshalb ist es von enormer Wichtigkeit, dass Unternehmen von professionellen Beratern begleitet werden, die bereits erfolgreich bewiesen haben, was es benötigt, um Unternehmen erfolgreich und nachhaltig zu digitalisieren. Worauf dabei besonders zu achten ist, wird nun erklärt.

Strategie schlägt Design
Um die digitale Transformation von verschiedenen Geschäftsprozessen erfolgreich zu gestalten, muss einmal erhoben werden, wie die Bedingungen dafür aussehen. Berater und Experten, die ohne solch eine Analyse bereits Vorschläge unterbreiten, sollten mit Vorsicht genossen werden. Kein Unternehmen gleicht dem anderen. Jedes Unternehmen hat andere Bedürfnisse und diese sind meist nicht zu identifizieren, wenn man keine Analyse der Ist-Situation vornimmt.
Darüber hinaus unterscheiden sich auch die Zielsetzungen von verschiedenen Unternehmen. Manche möchten mehr Umsätze generieren, andere wiederum möchten digital Mitarbeiter gewinnen, wohingegen eine dritte Kategorie vielleicht die eigene Buchhaltung automatisieren möchte. Egal, was es ist, digitale Prozesse können diese Wünsche in die Realität überführen. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass diese Maßnahmen auch den unternehmerischen Gesamtinteressen nutzen.
Aus diesem Grunde ist höchste Vorsicht geboten, wenn Hochglanz-Homepages der Berater das Blaue vom Himmel versprechen. Die Wahrheit liegt am Platz, also in den unternehmerischen Ergebnissen, die mit digitalen Prozessen tatsächlich erzielt werden.

Digitale Nachhaltigkeit
Eine Homepage beispielsweise aufzuhübschen oder neu zu designen mag zwar ästhetisch ansprechend wirken, doch die Frage ist viel eher, ob damit Kunden gewonnen werden können. Bitte nicht falsch verstehen, natürlich soll der Außenauftritt eines Unternehmens professionell und modern sein, doch nicht immer hat dies Priorität.
Nachhaltigkeit wird erzielt, wenn die getroffenen Entscheidungen sich schnell wieder refinanzieren. Wenn diese Amortisation der Ausgaben stattfindet, dann kann schnell reinvestiert werden in weitere Schritte der Digitalisierung. Priorität sollten in diesen wirtschaftlich und gesellschaftlich turbulenten Zeiten vor allem digitale Prozesse haben, die dem Unternehmen zusätzliche Ressourcen generieren. Nur so kann dafür gesorgt werden, dass digitale Prozesse auch nachhaltige Implementierung erfahren.

Digitale Zielsetzungen
Wie bereits erwähnt, ist eine strategische Planung unternehmerischer Digitalisierung unumgänglich. Damit verbunden sind individuelle Zielsetzungen, welche mit den digitalen Prozessen erreicht werden sollen. Diese wiederum kann man zeitlich einteilen in kurz-, mittel- und langfristige Ziele.
In Situationen wie diesen, wo es in vielen Unternehmen massive Umsatzrückgänge gibt, wäre es fatal, ausschließlich auf langfristige Ziele hinzuarbeiten und die kurz- und mittelfristigen vollkommen aus den Augen zu verlieren. Genau jetzt ist die alles entscheidende Herausforderung, die richtigen Prioritäten zu setzen, um das Unternehmen gut durch die Krise zu führen. Deshalb auch die Notwendigkeit eines erfahrenen Beraters, der die Auswirkungen der digitalen Transformation auf allen Zeitebenen im Blick hat.

Fazit
Eine professionelle Digitalisierung von Geschäftsprozessen ist besonders in dieser Phase extrem wichtig. Denn gerade jetzt fehlen oftmals Zeit oder Geld für Versuche, die eventuell scheitern. Es muss eine Analyse der Situation erfolgen und vor allem ein gangbarer Plan entwickelt werden, der verschiedene Zeitdimensionen berücksichtigt. Je schneller Investitionen sich amortisieren, desto besser und desto schneller können langfristige Digitalisierungsstrategien auf den Weg gebracht werden.

www.claudio-catrini.de

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