(26. März 2019) Felix Thönnessen weiß, worauf es ankommt. Der Gründer- und Startup-Coach hat nicht nur mehr als 1.000 Gründungen in den vergangenen zwölf Jahren erfolgreich begleitet, sondern auch die Kandidaten für die Gründershow „Die Höhle der Löwen“ vorbereitet. In seiner Keynote auf der Zukunft Personal Nord zeigt Thönnessen, wie etablierte Unternehmen von der Digitalisierung profitieren und was sie von Startups lernen können.

Zukunft Personal HR Innovation Award 2

Es sind die Energie und die Leidenschaft der Gründer, die den Diplom-Betriebswirt Thönnessen faszinieren. Was aus einigen spannenden Projekten geworden ist, beeindruckt den Spezialisten für Digitalisierung, Existenzgründung und Marketing immer wieder. „Ich freue mich sehr, dass wir in Deutschland zumindest einen kleinen Startup Boom haben.“

Was „Grownups“ fehlt

Durch die Digitalisierung entstehen nicht nur neue Geschäftsmodelle, es profitieren auch bewährte Modelle und Trends lassen sich leichter erkennen. Doch wie entwickele ich eine neue, zündende Idee und präsentiere sie bestmöglich? Diese und weitere Fragen beantwortet der erfahrene Gründer-Coach Thönnessen in seinem Vortrag in Hamburg am 7. Mai 2019 um 10:00 Uhr. Der Keynotespeaker will darin nicht nur Wissen unterhaltend vermitteln, sondern auch aktiv zum Umsetzen anregen.
Denn Felix Thönnessen selbst sieht sich nicht nur als Mentor für Startups, sondern auch als Mutmacher für etablierte Unternehmen. Beide Seiten, so seine Überzeugung, können voneinander lernen. Geschwindigkeit und Innovationsbereitschaft sowie der Mut, Risiken einzugehen seien Faktoren, die in „Grownups“ häufig fehlten. Von der Erfahrung etablierter Unternehmen wiederum könnten Gründer lernen - Synergieeffekte für beide Seiten.

Was nötig ist für einen Mindchange

Entscheidend um die Innovationskraft zu erhalten, sei der Spirit des Gründerteams. „Man sollte sich immer wieder fragen, warum man gestartet ist und welche Dinge einen zu Beginn ausgezeichnet haben“, sagt der Experte für Existenzgründungen. Tradierte Geschäftsmodelle zu transformieren funktioniert dagegen nach Erkenntnis des Diplom-Betriebswirts nur mit der Offenheit für einen Mindchange. „Der wichtigste Faktor ist zunächst die Bereitschaft, sich auf Veränderungen einzulassen.“ Konkret gehe es dann darum, an welchen Stellschrauben im Einzelnen gedreht werden könne.
Dreh- und Angelpunkt in diesem Changeprozess sind die Mitarbeiter. „Im Idealfall kommen diese Veränderungsvorschläge von den Mitarbeitern selber“, so Thönnessen. Demnach sind flache Hierarchien das Nonplusultra, um Durchlässigkeit zu ermöglichen.

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