(05.01.2021) Kurzarbeit, Homeoffice, geschlossene Schulen: 2020 ist für Personalmanagerinnen und -manager das forderndste Jahr seit Bestehen des Berufsstands geworden, urteilt Inga Dransfeld-Haase. Und 2021 bleibe aufregend, schätzt die Präsidentin des Bundesverbandes der Personalmanager (BPM): „Durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehende beschleunigte Digitalisierung hat Human Resources eine massive Aufwertung erfahren“. Human Resources, HR, stehe mittlerweile im Zentrum des Unternehmensgeschehens. Personalerinnen und Personaler müssten sich dieser gewachsenen Verantwortung im neuen Jahr stellen, erwartet Dransfeld-Haase.

Inga Dransfeld-Haase, Präsidentin des Bundesverbandes der Personalmanager, Quelle: Philipp von Ostau PhotographyGleich sieben Thesen zu den wichtigsten Personaler-Trends 2021 hat der BPM an diesem Dienstag in Berlin vorgestellt. Eine weitere Erwartung für das neue Jahr: Ein Zurück in die bislang gekannte Präsenzkultur am Arbeitsplatz wird es nicht geben. Stattdessen müssten Personaler und Personalerinnen die neue hybride Arbeitswelt im Büro und von Daheim gestalten. „Trotz Corona überwiegt der positive Geschmack eines Aufbruchs in eine gänzlich neue Welt der Wissensarbeit mit mehr Freizügigkeit und Selbstbestimmung“, schätzt die BPM-Präsidentin.

Konflikte stehen dennoch im neuen Jahr an, erwartet Dransfeld-Haase. „Wir werden vermitteln müssen zwischen denen, die gar nicht mehr ins Büro zurückwollen und jenen, die auf eine klare Trennung von Arbeit und Privatleben großen Wert legen.“ Ebenso gehe es darum, dem prekär abgesicherten mobilen Arbeiten einen Rahmen zu geben. Personalverantwortliche müssten dafür sorgen, dass einer Arbeitsverdichtung im Büro ebenso eine Absage erteilt wird, wie der Überregulierung von Mobiliar daheim.

Ganz praktisch stehe für etliche Personalverantwortliche 2021 die Einführung fortschrittlicher IT-Systeme in ihren Unternehmen und Organisationen an, erklärt Dransfeld-Haase. „Exzellente Daten sind die Grundlage für schnelle und informierte Entscheidungen.“ Mit aktuellen und umfassenden Personaldaten sei sowohl die Nachverfolgung von Infektionsketten schnell möglich, als auch die Entwicklung von Kostenszenarien, Bürobelegungsplänen und Anmeldungen zur Kurzarbeit. In der Corona-Pandemie sei der Wert guter Daten erkannt worden.

Alle Thesen für 2021 finden Sie auf der Internetseite des BPM unter https://www.bpm.de/meldungen/die-7-hr-thesen-2021-aus-sicht-des-bpm.

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.